Wirtschaftspolitik

Wirtschaftspolitik bezeichnet alle politischen und verbandlichen Aktivitäten sowie die staatlichen Maßnahmen, die das Ziel haben, den Wirtschaftsprozess zu ordnen, zu beeinflussen oder direkt in die wirtschaftlichen Abläufe einzugreifen.

(Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 3., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2003.)

Was kostet das Stigma des Scheiterns?

Anne Koark | 10.05.2005

Laut einer Statistik vom 4. März 2005 vom Statistischen Bundesamt gab es letztes Jahr in Deutschland 39.213 Unternehmensinsolvenzen. Wenn man in dieser Statistik weiterblättert, gab es darüber hinaus 4.237 Insolvenzen von natürlichen Personen als Gesellschafter und 23.251 Insolvenzen von ehemals Selbständigen - also insgesamt 66.701 Insolvenzen selbständiger Menschen in Deutschland. Schätzungsweise gingen aufgrund dieser Statistik etwa 600.000 Arbeitsplätze verloren. Lesen

Wie man die Wirtschaft ankurbelt

Heinz Boente | 26.04.2005

Aus der Presse: Die Bundesregierung plant, den Einheitsfeiertag am 3. Oktober auf einen Sonntag zu verlegen, um für mehr Wirtschaftswachstum zu sorgen. "Man könne es gut verantworten, den Tag der Einheit jeweils am ersten Sonntag im Oktober zu feiern", sagte SPD-Chef Franz Müntefering in Berlin. Lesen

Die deutsche Schicksalsfrage

Manfred Julius Müller | 17.12.2004

Wie weit muss ein Land sinken, bevor die Politik sich bequemt, einen Irrweg zu korrigieren? Am Beispiel Deutschland wird sich diese Frage vielleicht eines Tages beantworten lassen. Sicher ist bislang nur, dass ein Vierteljahrhundert für einen solchen Lernvorgang zu kurz bemessen ist. Denn 25 lange Jahre ist es bereits her, seit die politische Intelligenz das Arbeitslosenproblem zu lösen versucht. Das Resultat aller Anstrengungen ist niederschmetternd: Aus einer Million wurden fünf Millionen Arbeitslose. Lesen

Politik und Wirklichkeit

Stefan Thiesen | 21.10.2004

Wenn man den alten Chinesen Glauben schenken darf, und ich denke man darf, dann ist eine gute Staatsführung unsichtbar, unbemerkbar. Gleichgewicht ist das wichtigste Stichwort taoistisch-konfuzianischer Politikideale – Gleichgewicht und Orientierung an der Realität. Nun lieferte Philip K. Dick eine interessante Definition der Wirklichkeit: "Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben." Lesen

Werte & Marktwirtschaft

Björn Sänger | 02.08.2004

Verschiedene Ereignisse der jüngsten Zeit richten den Focus auf eine immer drängendere Diskussion: an welchen Werten orientiert sich unsere Gesellschaft im marktwirtschaftlichen Prozeß? Zum einen setzte die Justiz im Düsseldorfer Mannesmann-Abfindungs-Prozeß einen vorläufigen Schlußpunkt. Zum anderen setzen große Unternehmen wie Siemens, Opel und zuletzt Daimler die Debatte um Mehrarbeit bzw. Arbeitskostensenkung auf die Tagesordnung. Lesen

Die Sackgassen-Gesellschaft

Michael Schöfer | 25.07.2004

"Vorhersagen sind außerordentlich schwer, vor allem solche über die Zukunft." (Niels Bohr) Entwicklungen, insbesondere über längere Zeiträume hinweg, sind nur sehr schwer zu kalkulieren. Die einfache lineare Fortschreibung des Bestehenden unterliegt nämlich einem hohen Unsicherheitsfaktor, da sich die zugrundeliegenden Rahmenbedingungen womöglich rasch ändern. Und dann kann das Ganze schlagartig völlig anders aussehen. Der Straßenverkehr ist so ein Beispiel. Lesen

5 vor 12 - höchste Zeit für sinnvolle Veränderungen!

Jens Mannheim | 27.06.2004

In was für einem Wahnsinn leben wir eigentlich? Wird unsere Wirtschaft immer weiter wachsen? Werden wir noch mehr produzieren und noch mehr verkaufen, um noch reicher und noch mächtiger zu werden? Was für eine Macht ist das, die ihr Fundament auf den Armen aufbaut, die direkt und indirekt permanent von uns ausgebeutet werden? Diese Art des spekulativen Pokerspiels sollten wir schleunigst beenden, damit auch nachfolgende Generationen diese Welt noch als eine Erde nutzen können, in der es sich lohnt leben zu dürfen! Lesen