Vom Wort zur Tat

10.12.2004 | Tina Krüger

Um auf Star Trek Gründervater Gene Roddenberry zurückzukommen: Ich will nicht verleugnen, daß mich diese Ideologie seit meiner Kindheit begleitet, beschäftigt und auch ein bisschen geprägt hat. Für alle, denen Star Trek nichts sagt, soll dazu gesagt werden, daß es sich hierbei um mehrere Science Fiction Serien handelt, die das Thema Miteinander in der Zukunft in Bezug auf Freundschaft, Völkerverständigung und Politik aufgreifen.

Nach der Philosophie des Gründervaters Gene Roddenberry werden darin hauptsächlich Ideale wie Freundschaft, Friedliches Miteinander, Gerechtigkeit und Freiheit thematisiert.

Fest steht jedenfalls, daß ich schon immer versucht habe, die Welt eigenständig mit kritischem Blick und wachem Verstand zu beurteilen, anstatt vorgefertigten Meinungen und Ideologien blind hinterherzujagen. Die Enttäuschung über das politische Weltgeschehen und begangene Fehler in der Vergangenheit führten jedoch auch dazu, daß ich mich lange Zeit vor dem Weltgeschehen abschottete und versuchte meinen Idealismus zu leben.

Ich habe jedoch feststellen müssen, daß sich dadurch auch nichts ändert und daß Ideale nur dann verwirklicht werden können, wenn Worte und Gedanken in die Tat umgesetzt werden! Das muss allerdings zunächst einmal jeder für sich tun. Schließlich kann ich niemandem vorschreiben, wie er seinen persönlichen Idealismus lebt. Noch weniger möchte ich anderen Menschen den meinen aufdrängen. Aber ich kann immerhin versuchen, mein Denken und Handeln mit anderen zu teilen in der Hoffnung auf einen gemeinsamen Nenner!

Zu meiner persönlichen Weltanschauung:

Die Grundfesten meiner Idealistischen Weltanschauung basieren auf Werten wie: Frieden, Freundschaft, Freiheit, Gerechtigkeit und Weltbürgertum. Ferner glaube ich an neue Technologien, die ALLEN sowohl in ökologischer, als auch sozialer Hinsicht dienen.

Ich spreche mich strikt gegen Materialismus, Diskriminierung, Weltherrschaft, Waffen jeglicher Art, Technologien und politische Ideologien aus, die auf dem Rücken anderer Nationen (vor allem der ärmeren Länder) ausgetragen werden!

Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, müssen wir zunächst unseren Geist schärfen, komplexe Zusammenhänge verstehen lernen und ein Gefühl für Zusammenhalt entwickeln, das nicht auf dem schmalen Blickwinkel einer in Nationen unterteilten Welt basiert!

Neue Entwicklungen, friedliche Technologien und Ressourcen wie Bildung, Wissen, Medizin und Nahrung müssen allen frei zugänglich sein. Es kann nicht sein, daß sich eine kleine Gruppe auf dem Unwissen eines Großteils der Menschheit etabliert!

Soviel zu meinen Idealvorstellungen von der Welt. Mit Sicherheit ein sehr idealistischer Ansatz, der nur schwer realisierbar sein wird. Aber es ist meiner Meinung nach der richtige Weg!

Und zum Abschluß noch ein schlaues afrikanisches Zitat:

"Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern!"

Weiterlesen / Weiterempfehlen

← zurück | Politikstil | Tina Krüger | weiterempfehlen →