Unternehmenspolitik

Die Unternehmenspolitik bestimmt die unternehmerischen Leistungsbereiche, die Unternehmensziele und die Verhaltensgrundsätze gegenüber den maßgeblichen Anspruchsgruppen. Sie regelt den Umgang mit Interessenkonflikten nach innen und außen. Sie dient der Konsensfindung in den Wertvorstellungen und Interessen aller an der Unternehmen beteiligten oder von ihren Handlungen betroffenen Gruppen und der permanenten Pflege tragfähiger Beziehungen zu diesen Gruppen.

(Quelle: Wikipedia)

Chancen für Grauköpfe

Rainer Nahrendorf | 05.02.2014

Der beim zweiten Demografiegipfel im März 2013 angekündigte „Unternehmensservice Demografie“ lässt auf sich warten. Aber auch ohne den Service rüsten sich immer mehr Betriebe mit Altersstrukturanalysen, betrieblicher Gesundheitsförderung, alternsgerechten Arbeitsplätzen und entlastenden Arbeitszeiten für die alternden Belegschaften. Nach zögerlichem Start verleihen mehrere Demografieverträge dem Anpassungsprozess Schubkraft. Lesen

Mit Compliance ist alles geregelt - oder?

Ulf D. Posé | 03.01.2014

Die Skandale in der Wirtschaft, die Sicherheits-Pannen in den USA haben uns Compliance beschert. Unter Compliance verstehen Unternehmen, dass sich Beschäftigte an Richtlinien und Vorschriften halten. Das klingt banal. Aber das Thema wird immer wichtiger, weil Behörden, Börsenaufsicht und Öffentlichkeit wachsenden Wert darauf legen, dass sich Firmen an Regeln halten. Schmieren Beschäftigte etwa Kunden, damit der Betrieb Aufträge bekommt, leidet nicht nur das Image. Auch saftige Strafen werden fällig, schlimmstenfalls droht das Aus. Lesen

Talentmanagement durch erfolgreiche interne und externe Kommunikation

Dr. Astrid Nelke | 26.08.2013

Bedingt durch den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel suchen viele Unternehmen zielführende Strategien im Umgang mit Fach- und Führungskräften. Einige Berufsgruppen, wie die MINT-Berufe, Berufe in Hotellerie und Gastronomie sowie die Pflegeberufe, merken den Fachkräftemangel heute bereits deutlich. Gerade für diese Unternehmen ist der richtige Umgang mit vorhandenen und potentiellen Beschäftigten wichtig. Das Ziel dabei ist eine hochwertig ausgebildete und vielfältig gemischte Belegschaft. Die langfristige Bindung von gut ausgebildeten Beschäftigten sowie das Gewinnen und Fördern junger Talente im eigenen Unternehmen sind deshalb wichtige Managementaufgaben der Zukunft – denn nur, wer hier erfolgreich ist, wird sich zukünftig auf dem Markt behaupten können. Deshalb gehören die Aufgaben des Talentmanagements direkt auf die Ebene der Unternehmensführung. Lesen

Löhne sind nie gerecht. Leistung war noch nie die Grundlage der Entlohnung.

Ulf D. Posé | 25.02.2013

Herr Winterkorn verzichtet auf ihm zustehende Millionen bei seinen Boni. Der scheidende Novartischef verzichtet auf mehr als 75 Millionen Abfindung. Das sind Summen, die aufhorchen lassen. Das sind Summen, die Anlass geben, wofür bekommt so ein Vorstandsvorsitzender überhaupt Geld. Sind diese Millionenbezüge überhaupt gerecht? Oder um es mit DGB-Chef Michael Sommer zu sagen: „Mir kann niemand erzählen, dass innerhalb eines Unternehmens die Arbeit des Chefs 300 Mal mehr wert sein soll als die anderer Beschäftigter.“ Lesen

Wir benötigen mehr Philosophie in Wirtschaft und Politik

Ulf D. Posé | 22.01.2010

„Karl“, sagt Jutta Meingold, „wieso bist Du schon Zuhause?“ Jutta fürchtet, ihr Mann sei krank. Blass sieht er aus, ein wenig mitgenommen. „Was hast Du?“ Jutta lässt ihre Arbeit liegen, und geht auf ihren Mann zu. Karl Meingold wirkt ein wenig abwesend. „Heute musste ich den Hermann Wieder entlassen. Das ist mir richtig auf den Magen geschlagen.“ Lesen

Das evolutive Unternehmen

Ulf D. Posé | 07.09.2009

Durch die gewachsenen Herausforderungen in einer dynamischen Weltwirtschaft wächst kontinuierlich der Bedarf für eine vorausschauende Unternehmensplanung. Im Jahre 2020 werden die Rolle der Unternehmen und die Formen der Zusammenarbeit nicht mehr die von heute sein. Lesen

Sind die Spitzengehälter der Manager unmoralisch und unanständig?

Ulf D. Posé | 14.12.2007

Die Warnungen, dass Manager Abzocker sind, raffgierig und egoistisch, mit Bedienermentalität ausgestattet, wenn es um ihre Gehälter geht, nehmen zu. Selbst der Bundespräsident Horst Köhler warnt davor, mit übertriebenen Gehaltsforderungen den sozialen Frieden im Land zu gefährden. Lesen

Top-Management-Pathologie

Dr.-Ing. Artur P. Schmidt | 27.01.2007

Ach was muss man oft von Top-Managern und Aufsichtsräten lesen, die nicht der normalen Managerkrankheit des stressbedingten Burnouts unterliegen, sondern viel pathologischeren Formen wie der allgemeinen Sprachlosigkeit des Schweigens der Lämmer à la Swissair oder dem Abtreibungssyndrom des Stilllegens von nicht wettbewerbsfähigen Geschäftseinheiten à la BenQ. Lesen

Ideologie schlägt Verstand

Dr. Ulrich Goldschmidt | 16.10.2006

Die Diskussion um die Zukunft der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland treibt immer neue und immer kuriosere Blüten. Auf eine seriöse, halbwegs wissenschaftliche Auseinandersetzung wird inzwischen weitgehend verzichtet. Wo keine Argumente mehr im Wege stehen, kann die Ideologie prächtig gedeihen. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte – die arbeitsrechtliche Abteilung des diesjährigen Deutschen Juristentages in Stuttgart hat ihn mit einem traurigen Schauspiel erbracht. Lesen

Wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden

Ulf D. Posé | 16.06.2006

"Bitte keine simplen Kausalketten ...", so lautet der Vorwurf nicht weniger Unternehmer gegen das Argument "Ethik zahlt sich aus". Was dann als Beweisführung folgt, sind simple Kausalketten, die leider falsch sind, oder Kopfgeburten, die nichts mit der Realität zu tun haben. So wird nicht selten als Gegenargument der wirtschaftlich erfolgreiche, jedoch unethisch handelnde Unternehmer angeführt. Lesen