Ulf D. Posé

Experte für Unternehmens- und Vertriebskultur

Ulf D. Posé, Jahrgang 1947, ist freier Dozent für Dialektik und Führungslehre, Management- und Vertriebstrainer, Buchautor und Wirtschaftsjournalist. Seit 1968, dem Beginn seiner Tätigkeit als Hörfunk- und Fernsehjournalist, beriet er Politiker in Kommunikationsfragen.

Posé absolvierte seine Ausbildung zum Managementtrainer und freien Dozenten für Dialektik und Führungslehre bei Prof. Dr. R. Lay. Zum Vertriebs- und Rhetoriktrainer qualifizierte er sich in Instituten in der Bundesrepublik, Schweiz und Österreich. 2000 wurde er vom Bund Deutscher Verkaufsförderer & Trainer (BDVT) für exzellente Trainingsleistungen ausgezeichnet.

Posé hält Vorlesungen zu Ethik und gesellschaftlicher Verantwortung (CSR) an Universitäten, u.a. an der renommierten Managementhochschule Innsbruck am MCI und der European school of Management and Technologie, ESMT.
Posé ist Autor von 14 Büchern zu Ethik- Management- und Lebensführungsthemen.

Von 2003 bis 2013 war Posé Präsident des Ethikverbandes der Deutschen Wirtschaft. Von 2009 bis 2010 war er Präsident des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft, sowie Chief Compliance Officer und Leiter der Zukunftskommission des BWA. Seit 2010 ist er zudem Präsident der Akademie des Senats der Wirtschaft.

www.posetraining.de  |  www.ethikverband.de

Moralisches Missverständnis: Politisch korrekt ist auch ethisch korrekt

Gesellschaftspolitik | 30.03.2011

Klar: „Krüppel“ zu sagen ist politisch nicht korrekt, denn das hieße, Menschen mit Behinderung herabzuwürdigen. Menschen dürfen nicht diskriminiert werden, sei es aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer sozialen, körperlichen und geistigen Verfassung oder ihrer sexuellen Neigung. Aus dem selben Grund ist der „Neger“ im Sprachgebrauch zum Schwarzen oder Deutsch-Afrikaner geworden, der Ausländer zum Menschen mit Migrationshintergrund. Das alles ist politisch korrekt –ethisch ist es deswegen noch nicht. Lesen

Moralisches Missverständnis: Aufs Können kommt es an

Genderpolitik | 27.12.2010

Die Wirtschaft ist eine männerdominierte Welt. Auch im Jahr 2011 findet echte Chancengleichheit unter den Geschlechtern nicht statt. Aktueller Kristallisationspunkt der Debatte: die Frauenquote. Männer wollen sie nicht, weil sie glauben, ihre Führungspositionen durch Können verdient zu haben und nicht durch ihre Geschlechtszugehörigkeit. Auch Frauen wollen die Quote nicht, weil sie ihre Karriereziele durch Leistung erreichen wollen, nicht durch Zahlenspielereien. Beides ist verständlich, aber falsch. Lesen

Wir benötigen mehr Philosophie in Wirtschaft und Politik

Unternehmenspolitik | 22.01.2010

„Karl“, sagt Jutta Meingold, „wieso bist Du schon Zuhause?“ Jutta fürchtet, ihr Mann sei krank. Blass sieht er aus, ein wenig mitgenommen. „Was hast Du?“ Jutta lässt ihre Arbeit liegen, und geht auf ihren Mann zu. Karl Meingold wirkt ein wenig abwesend. „Heute musste ich den Hermann Wieder entlassen. Das ist mir richtig auf den Magen geschlagen.“ Lesen

Das evolutive Unternehmen

Unternehmenspolitik | 07.09.2009

Durch die gewachsenen Herausforderungen in einer dynamischen Weltwirtschaft wächst kontinuierlich der Bedarf für eine vorausschauende Unternehmensplanung. Im Jahre 2020 werden die Rolle der Unternehmen und die Formen der Zusammenarbeit nicht mehr die von heute sein. Lesen

Missverständnis Krise

Gesellschaftspolitik | 13.05.2009

Das Wort Krise leitet sich her von dem altgriechischen Verb krínein, das trennen und (unter)scheiden bedeutet. Eine Krise ist demnach eine Entscheidung oder eine entscheidende Wendung. Sie ist, wie der Duden definiert, eine Situation oder Zeit, „die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt“. Lesen

Benötigen wir angesichts der Finanzkrise eine neue Moral in Wirtschaft und Politik?

Finanzpolitik | 12.12.2008

Die Ereignisse der letzten Monate, die in den letzten Wochen Panik, Hysterie und Angst in der Finanzwirtschaft ausgelöst haben, animieren immer mehr Menschen zu der Aussage: „Manager sind gierig, korrupt und völlig abgehoben, ohne Anstand, Moral und Sittlichkeit. Brauchen wir also eine neue Moral in Wirtschaft und Politik? Lesen

Jung und dynamisch

Generationenpolitik | 18.04.2008

Lassen Sie mich heute auf das Dogma des Jugendlich-Erfolgreichen eingehen. Oliver Mölder ist 28 Jahre alt, hat Marketing studiert und ist seit eineinhalb Jahren in der Marketingabteilung eines Textilkonzerns beschäftigt. Oliver gilt als belastbar, engagiert und sprudelt vor Ideen. Wenn es nach ihm ginge, dann würden alte Zöpfe abgeschnitten und neue, ungewöhnliche Ideen viel stärker berücksichtigt. Lesen

Sind die Spitzengehälter der Manager unmoralisch und unanständig?

Unternehmenspolitik | 14.12.2007

Die Warnungen, dass Manager Abzocker sind, raffgierig und egoistisch, mit Bedienermentalität ausgestattet, wenn es um ihre Gehälter geht, nehmen zu. Selbst der Bundespräsident Horst Köhler warnt davor, mit übertriebenen Gehaltsforderungen den sozialen Frieden im Land zu gefährden. Lesen

Die Konkurrenz zwischen Berufs- und Privatleben ist Unsinn

Gesellschaftspolitik | 14.03.2007

Da hat Bischof Walter Mixa etwas angerichtet. Hat er Recht oder hat Frau von der Leyen Recht? Kardinal Meisner gibt ihm Recht. Er ist davon überzeugt, dass diese Aussage "um das Heil des Volkes willen" so drastisch sein müsse. Lesen

Die neue Redlichkeit

Gesellschaftspolitik | 05.09.2006

Unredlichkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird gesellschaftsfähig. Unethisches Verhalten scheint nicht nur nicht länger Grund für ein schlechtes Gewissen zu sein, nein, schlimmer noch: ein Massstab, was redlich und was unredlich ist, ist uns verloren gegangen. Erste Anzeichen einer Trendwende sind jedoch in Sicht: Es gibt erste Anzeichen einer neuen Redlichkeit. Lesen