Töten im Namen von Identität?

15.08.2008 | Dr. Peter Erlenwein

Das Ehepaar Britta und Albert Mahr veranstaltete im Mai 2008 in Würzburg wieder einen ihrer berühmten Kongresse, mit denen sie jedes Mal Neuland betreten, diesmal im Grenzgebiet zwischen Psychologie, Spiritualität und Politik, mit dem hochaktuellen Thema der Identität.

Bei den Fragen "Wer bin ich?", "Wer sind wir?", "Wer bist du?" und "Wer seid ihr?" begegnen sich Politik und Spiritualität wie nirgendwo sonst. Kollektive Identitäten sind die zentrale Ursache von Kriegen, aber sie sind wandelbar, und Versöhnung ist möglich. Der Konferenz gelang es, den Nutzen von Einsichten aus Spiritualität und Philosophie zur Lösung politischer Konflikte zu zeigen, auch in so brisanten Fällen wie Palästina und Südafrika

 

"Müssen kollektive Identitäten, die wir Kulturen nennen, einander bekämpfen, oder ist auch eine ›Kampfabsage‹ möglich"?
Albert Mahr, Organisator der Würzburger Konferenzen

"Weise du dich nicht selbst zurück, wenn es schon andere tun!"
Izzeldin Abuelaish, Kinderarzt, Gaza

Religio bzw. spirituelle Übung ist für ein neues Solarzeitalter "ein zwingend notwendiger Teil"
Hermann Scheer, SPD Bundesvorstand

 

"Ich bin... Ihr seid – Gefährliche Selbst- und Fremdbilder und ihre Wandlung zu kollektiver Intelligenz", so lautete der Titel einer Konferenz, zu dem das Ehepaar Mahr vom Institut für Systemaufstellungen und integrative Lösungen im Kongresszentrum der Stadt Würzburg eingeladen hatte. Es war die vierte Tagung in der Reihe "Konfliktfelder – wissende Felder. Beiträge zu Lösungen in Großgruppenkonflikten". Die Grundfrage, die Albrecht Mahr, durch seine Aktivitäten inzwischen weit über die Grenzen Würzburgs bekannt, stellte, hieß: "Ist Identität etwas Festgefügtes, Gleichbleibendes, Abgrenzung vorderhand, oder kann mein Bild von mir und dem anderen ein Prozess von ständigem Wachstum und Wandel sein? Müssen kollektive Identitäten, die wir Kulturen nennen, einander notwendigerweise bekämpfen, wie es der Amerikaner Samuel Huntington in seinem provokanten Buchtitel ›Clash of civilizations‹ propagierte, oder geht es vielmehr um eine ›Kampfabsage‹, und die Tatsache, dass wir, bei allen Unterschieden, von den gleichen großen Fragen bewegt werden?"

Opfer und Täter, Schuld und Heilung

In über 20 Vorträgen und knapp 60 Workshops gingen Referenten und etwa 600 Teilnehmer diesen Themen für ein langes und heißes Wochenende nach. Wem nach diesen drei Tagen nicht der Kopf schwirrte, der hatte wahrscheinlich schon vorher das allein von der sommerlichen Hitze schweißnasse Handtuch geworfen. Die Palette zu Grundfragen des Zusammenhangs zwischen Opfern und Tätern, Versöhnung, Schuld und Heilung war weit ausgefahren. Die Gefahr lag nahe, eine solche Mammutveranstaltung in ein Mischmasch von Allem und Jedem abdriften zu lassen. Dass es so nicht kam, sondern sich stattdessen ein in vieler Hinsicht bewegender Diskurs entfaltete, war das Besondere dieser Tage.

Den vielleicht beeindruckendsten Vortrag hielt die südafrikanische Psychologin Gobodo-Madikizela von der Universität Kapstadt, ehemaliges Mitglied der Wahrheits- und Versöhnungskommission unter Bischof Desmond Tutu. Sie begann mit einem Zitat, das jeglicher Naivität, flachem Positivismus oder bloßem Gutmenschentum radikal den Boden entzog: "Es gibt Verbrechen, die von einer solchen Abscheulichkeit, von einer derart bestialischen Inhumanität geprägt sind, dass sie niemals vergeben werden noch auch bestraft werden dürfen noch können. Sie überschreiten den Bereich des Menschlichen. Keine Strafe kann hier jemals eine Symmetrie zur Tat herstellen. Denn es gibt in solchen Fällen keine adäquate Wiedergutmachung. Sie sind nicht vergebbar." Die afrikanische Psychologin erinnerte hiermit an das Wort Hannah Ahrends vom radikalen Bösen, das die große jüdische Analystin und Chronistin mit Blick auf Auschwitz und den Eichmann-Prozesses der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts geprägt hatte.

Vergebung

Dennoch lautet der Titel des preisgekrönten Buches von Gobodo-Madikizela zur Apartheidsbewältigung in Südafrika: "A human being dies that night. A story of forgiveness". Sie kehrte Ahrendts These um: Es ist unmöglich, das Böse zu akzeptieren, sprich das menschliche Gesicht hinter dem Bösen – nicht! – zu suchen. "Die Essenz von Vergebung ist die Vergebung des Unvergebbaren. Das ist die Erfahrung der Wahrheitskommission in Südafrika gewesen: Es gibt eine Aussöhnung zwischen Opfer und Täter durch nachhaltigen, offenen Dialog, wenn auch dem Opfer dadurch nicht Gerechtigkeit in einem klassischen Sinne widerfährt. ›Vergebung ist der kollektive Versuch, sich von der Vergangenheit zu lösen, ohne zu vergessen‹, wie der amerikanische Autor Donald Shriver es nannte".

Mit diesen Sätzen umschrieb Gobodo-Madikizela eine Aufgabe, der sie sich in den Jahren der Aufarbeitung der Traumata einer vom weißen Rassismus durchseuchten Gesellschaft lange Zeit tagtäglich gestellt hatte: Empathie für den Täter aufzubringen. Zum einen weil, psychologisch gesehen, der Andere auch Ich ist – zum anderen, um den Opfern, durch die Erfahrung der Erschütterung des Täters vor seinem eigenen Tun, die Chance zu geben, im Angesicht des eigentlich Unsagbaren zur Berührung mit dem Unerträglichen in sich selbst zu kommen. Dies sei, so die Psychologin, der entscheidende Schritt zur Lösung aus der Erstarrung des Traumas. Die Auseinandersetzung mit einem Bündel tief verdrängter Gefühle wie Hass, Angst, Verzweiflung sei nun möglich, bzw. das sei die Voraussetzung für das Trauern und den Weg zur Vergebung. Der Täter als Auslöser des Heilungsprozesses.

Afrikanisches Weisheitsfeld

Ubuntu nennt sich im südlichen Afrika eine solche zentrale zwischenmenschliche Wahrheit, ausgedrückt in dem Satz: Ich bin, weil du bist. Gobodo-Madizikela: "Wenn die Mutter des Opfers den Täter als Sohn (!) anzspricht, und dieser ihr zu begegnen bereit ist, kann eine Versöhnung beginnen, die fähig ist, den tiefen Hass und das Verlangen nach Rache zu überwinden; denn nun wird der Täter als das andere (verwundete) Ich gesehen und wieder in die menschliche Gesellschaft aufgenommen." Der Friede der Mütter – von Opfer und Täter – schafft den Raum für eine systemische Ent-schuldung – von Mensch zu Mensch, von Familie zu Familie, von Clan zu Clan.

Als die afrikanische Psychologin ihren Vortrag beendete, vibrierte der Saal für einen langen Moment spürbar in der Resonanz auf diese, von beeindruckender analytischer Prägnanz wie großer Herzenskraft vorgetragenen Rede. Der anschließende Applaus der Zuhörer die sich erhoben hatten, um Frau Madizikela Reverenz zu erweisen, galt ebenso der Hochachtung vor einem afrikanischen Weisheitsfeld, an dem alle Anwesenden teilhaben durften. Afrikanisches Tiefenwissen, afrikanischer Mut zur Versöhnung, in der Sprache westlich aufgeklärter Psychologie. Wie oft hört man solches in Europa?

"Das Glück kommt nicht vom Einzelnen"

Dass Heilung auf kollektiver Ebene das Thema war, demonstrierte – ganz anders, jedoch mit gleichem Engagement, der palästinensisch-israelische Kinderarzt Izzeldin Abuelaish. Mit seinem impulsiv vorgebrachten Eingangsstatement: "Dass ich überhaupt hier bin, außerhalb des Gazastreifens, ist ein Wunder" setzte er den Tenor seiner Veranstaltung. Abuelaish arbeitete lange Zeit in einem israelischen Hospital und behandelte Patienten beider Seiten. "Schwarz und Rot sind unsere Farben. Schwarz für die Trauer, rot für das Blut." Leidenschaftlich beschwor er das aussichtslose Leben von circa 1.5 Millionen Palästinensern im Gazastreifen, einem Gefängnis mit 60 % Jugendlichen unter 16 Jahren und einer Arbeitslosenrate von über 90 % – eine hochexplosive Mischung. Abgeschnitten von fast allen Grundnahrungsmitteln sowie Strom und Wasser ist die Frage nach dem Funktionieren von Schulen, Hospitälern, Universitäten und einem normalen Alltagsleben praktisch überflüssig. Dabei, so Abuelaish, habe Palästina einen der höchsten Bildungsstandards im ganzen Nahen Osten.

Die Zerstörung grundlegender Strukturen komme der Vernichtung kollektiver Identität gleich, machte der Kinderarzt deutlich. Auf die Frage, warum die Palästinenser nicht völlig verzweifelten, lautete seine Antwort ebenso schlicht wie fundamental: "Das Glück kommt nicht vom Einzelnen, sondern von den Anderen, den Familien, Freunden, mit denen wir verbunden sind, für die wir leben und: ›Israel ist für uns die Mutter, Palästina ein abhängiges Kind, durch die Nabelschnur der Grenze verbunden‹". Diese Grenze hat sich inzwischen in eine Mauer verwandelt.

Palästina, die versagte Identität

Nichts könnte deutlicher auch die Grenzen systemischer Aufstellungen zu komplexen Wirklichkeiten à la Israel/Palästina zeigen. So hoch auch immer individualpsychologische Faktoren wie Angst, Hass und Hoffnungslosigkeit zu veranschlagen sind; gerade die diversen Workshops zum Thema politischer oder gar interkultureller Aufstellung verdeutlichten die Hilflosigkeit der Akteure, über bloße persönliche Betroffenheiten hinaus zu gelangen. Die Zerstörung sozialer wie kultureller Infrastrukturen, die unmittelbar für die Bedürfnisse des Einzelnen zuständig sind, lässt sich auf solche Weise nicht nachspielen. Wo Identität fundamental in Frage gestellt ist, versagt die reine Mimesis. Würde und Freiheit des Individuums basieren entscheidend auf funktionierenden Strukturen; ihr Zusammenbruch führt zu kollektiven Pathologien, denen der Einzelne sich oft nur schwer entziehen kann.

Ein weiteres Fazit, dass Abuelaish aus dem jahrhundertealten Geschwisterkonflikt zog, hieß: "Identität als Stigma". Anders ausgedrückt: Palästinenser sein heiße prinizipiell ein Verdächtiger zu sein. Bei solcher Anschauung ist Frieden unmöglich. Dennoch endete auch der Arzt, ähnlich seiner Kollegin aus Südafrika, seinen Vortrag mit einer paradoxen Aussage: "Das Ja zum Leben ist die einzige wesentliche Bejahung, die es gerade unter solchen Bedingungen braucht: Weise du dich nicht selbst zurück, wenn es schon andere tun! Und hier spreche ich für beide Seiten. Ich glaube nicht an unmögliche Dinge!"

Wenn etwas die Tagung auszeichnete, dann die Bandbreite von Themenstellungen und Referenten. Claude Anshin Thomas beispielsweise, der amerikanischer Ex-GI aus dem Vietnam Krieg, der durch den Krieg zum Buddhisten und Friedensaktivisten wurde. Ein Mann, der die Hölle des Kriegstraumas buchstäblich durchwanderte, und am Ende des Tunnels das Licht des Buddha fand. Zu Fuß lief er in einer persönlichen Pilgerschaft von Auschwitz nach Vietnam – als buddhistischer Mönch. Ein Klärungs-, Reinigungs- und Bußritual, um die Bürde einer ungeheuren Traurigkeit aufzulösen. Es gibt Tiefen der Meditation, die ein besonderes Feld erleuchtenden Schweigens eröffnen, beruhend auf der Gleichgestimmtheit aller Teilnehmer; Anshins Meditationen kamen dem nahe; und damit der Verbindung von Spiritualität und Politik; vielleicht der spürbarste Raum kollektiver Weisheit durch Nicht-Tun – im Sinne des Gewaltlosigkeitsprinzips eines Gandhi, auf den sich u.a. Gobodo-Madikizela bezog.

Großgruppenidentität

"Killing in the name of Identity" lautete der Vortrag von VamicVolcan, amerikanischer Psychoanalytiker und Autor, mit dem Getriebe politischer Inszenierungen, seit 30 Jahren durch seine Untersuchungen von psychopolitischen Prozessen wohlvertraut. Kollektive, fabrizierte Identitäten mit großem Regressionspotential sind sein Spezialgebiet. Er verwies auf den früheren albanischen Regierungschef Envar Hodschar, dessen Paranoia zu 7500 Bunkerbauten führte oder den ehemaligen serbischen Präsidenten Milosovic, der in einem "meisterhaft" geführten Prozess von Identitätsverschiebung seine Landsleute auf eine phantasierte, großserbische Identität einer nahezu 1000 Jahre zurückliegenden Epoche einschwor, die Knochen eines damaligen Fürsten zu Reliquien erklärte und durchs Land reisen ließ, zur allgemeinen Huldigung: "Großgruppenidentität wird in einem magischen Akt der Rückführung in eine phantasierte glorreiche Vergangenheit zum Mittel, um traumatische Identitätsverluste und empfundene Demütigungen in der Gegenwart (Auflösung Jugoslawiens) zu kompensieren, bzw. aggressiv (Völkermord) zu rächen". Volcans These: Gesellschaften, die unter großem Stress stehen (wie in Revolutionen, Bürgerkriegen etc) sind in der Gefahr eines grundlegenden Vertrauensverlustes und damit des Verlustes ihrer Realitätswahrnehmung. Eine Borderline-Mentalität entsteht, ein Verfolgungswahn, wie er beispielsweise in den USA durch die Ereignisse des 9. Septembers 2001 ausgelöst wurde. Die Folge: ein globaler Krieg gegen des Böse; die Opfer von gestern mutieren zu den Verfolgern von morgen.

Volcan: "Großgruppen bestehen aus Individuen, in dieser Hinsicht reflektieren sie eine Individualpsychologie; andererseits haben Großgruppen nicht ein Gehirn sondern bestehen aus vielen Gleichgeschalteten, die bei einem Gefühl der Bedrohung regredieren – oft mit unabsehbaren Folgen: Wir gegen die!"

Dass die Konferenz die Zeichen der Zeit erkannt hat, die der Kulturwissenschaftler Claus Leggewie kürzlich in einem Essay für "Die Zeit" überschrieb: "Alles wird anders, aber wie? Ein Plädoyer für die Anpassung an unbekannte Bedingungen", spricht für das Feingespür der Organisatoren.

 

"Wär nicht das Auge sonnenhaft"

Interview mit dem Politiker (SPD) und Solarenergie-Experten Hermann Scheer

Das Thema einer offenen Identität, das Albrecht Mahr in den Vordergrund gestellt hatte, erwies sich als umfänglicher denn jede eindimensionale spirituelle Psycho-Logik. Und wer, wie Hermann Scheer, Doyen auf dem Feld der erneuerbaren Energien (dafür erhielt er 1999 den "Alternativen Nobelpreis"), von "überirdischer Energie" spricht, wird wissen, das er hier mit Worten handelt, die den handfesten Politiker sehr transparent erscheinen lassen, sozusagen in einem anderen "Licht". Das Solarzeitalter unter Goethes Erkenntnis "wär nicht das Auge sonnenhaft" zu stellen, ist vielleicht der zentrale Link zwischen Politik und Bewusstsein. Der Einzug in lichtere Zeiträume verlangt auch vom Berufspolitiker Bewusstseinsentwicklung. Insofern wäre zu überlegen, den nächsten Kongress nicht im idyllischen Würzburg anzusiedeln sondern in Berlin, der hard-core Hauptstadt.

Der Kongress hat das Ringen um die Integration geistiger und materieller Prozesse in vielen Schichten unserer Gesellschaft verdeutlicht. Wie steht in Ihrer Einschätzung das eine zum Anderen?

Scheer: Jede Entwicklung braucht ihre praktische Umsetzungschance, sonst wird sie nicht in die Breite gehen können. Ich glaube nicht, dass allein über Bewusstseinsveränderungen eine neue Gesellschaft entsteht. Man muss für ein neues Bewusstsein auch die Verwirklichungschance haben. Deswegen ist es auch ein riesiger Unterschied, ob man in einer Diktatur oder Demokratie lebt. In einer Demokratie gibt es eben den Spielraum, über Meinungsfreiheit, über Handlungsspielräume einem anderen Bewusstsein auch konkret Rechnung zu tragen und auf diesem Wege umgestalten zu können.

Bedeutet die Einführung erneuerbarer Energien ein Mehr an Demokratie?

Scheer: Für alle neuen Prozesse brauchen wir eine aktivierte Gesellschaft, und wir brauchen Werteträger im besten Sinne des Wortes. Allerdings gibt es unterschiedliche Parteien und insofern keinen totalen Wertekonsens in der Gesellschaft, den man gemeinhin unterstellt. Es wird immer wieder Versuche der Herausbildung und Monopolisierung von Machtverhältnissen geben – auch im Rahmen erneuerbarer Energien. Technisch gesehen ist es denkbar, dass auch solche Techniken in die Hände weniger kommen, indem man zum Beispiel Windkraftanlagen hier verbietet und dann darauf setzt, das alles auf hoher See zu machen oder in der Sahara, dann sind Großinvestoren nötig, mit den entsprechenden Konsequenzen.

Ist religio bzw. spirituelle Übung zur Anbindung an ein neues Solarzeitalter in Ihren Augen irgendwie von Bedeutung?

Scheer: Das ist ein zwingend notwendiger Teil. Techniken sind kein Selbstzweck; sie sind nur Instrument für das eine oder das andere. Es ist letztlich nicht die Solartechnik, die die Veränderung herbeiführen kann, es ist die solare Energiequelle, die sehr weit führen kann. Solartechnik ist ein Hilfsmittel zu ihrer Nutzung. Voraussetzung dafür ist das menschliche Potential. Die technokratische Debatte unterscheidet immer zwischen quantitativen Potentialen. Viel wichtiger ist die Frage: Wie groß ist das Potential an Menschen, die die andere Möglichkeit nutzen und die dafür notwendigen Konflikte auch einzugehen bereit sind?

Dieser Text wurde der aktuellen Ausgabe (9/08) von connection Spirit entnommen, die sich dem Schwerpunkt "Atheismus" widmet: www.connection.de

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