Macht macht müde Männer munter

06.12.2010 | Peter Oertle

Kaum auf der Welt, werden uns Buben die eigenmächtigen Impulse abtrainiert – wir werden zu Konformismus erzogen. Für wohl erzogene, erwachsene Männer resultieren daraus vier verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Macht. Sie alle sind auf die Dauer unbefriedigend bis zerstörerisch.

«Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.»

(das ganze Gedicht von Marianne Williamson, A Return to Love, 1992, am Schluss des Artikels)

Landläufig wird der «Mächtige» als der gesehen, der uneingeschränkt machen kann. Der «Ohnmächtige» ist ohne jegliche Macht – er verdient höchstens unser Mitleid. Die Wenigsten erkennen ihre Ohnmacht in der Macht, respektive ihre Macht in der Ohnmacht.

Beim genaueren Hinschauen habe ich vier Typen erkannt (siehe auch schematische Darstellung):

  1. Der «Looser» versinkt unbewusst in der Ohnmacht, bleibt im totalen Rückzug stecken und resigniert.
  2. Der «Angstbeisser» wird oder ist sich seiner Ohnmacht bewusst, sinnt auf Rache und schlägt aus dem Hinterhalt zurück. Seine Feindbilder sind all diejenigen, die ihn unterdrücken oder zu unterdrücken scheinen.
  3. Der «Hilflose Helfer» hilft unbewusst all jenen, die ihn an seine eigene Ohnmacht erinnern könnten und lebt dementsprechend unbewusst seine Macht in einer Elternrolle.
  4. Der «Tyrann» lebt seine Macht mehr oder weniger bewusst als Kompensation und unterdrückt, um selber nie mehr das Gefühl der Ohnmacht erleben zu müssen, all diejenigen, die sich unterdrücken lassen.

Typ eins und drei würde ich dem Prinzip der passiven Aggression zuordnen. Typ zwei und vier würde ich dem Prinzip der aktiven Aggression zuordnen. Alle sind sie auf ihre Art machtlos und alle sind sie vom Gegenüber abhängig.

Die vaterrechtliche Gesellschaft (Patriarchat) unterstützt diese generelle Machtlosigkeit. Wo aber liegen die Wurzeln dieser umfassenden Machtlosigkeit?

Ich wage eine vorsichtige Hypothese, die all das Elend auf diesem Planet weder wegerklären noch irgendwie rechtfertigen will.

Die Urverletzung

Der Bub, rennt mit offenen Armen auf das Leben zu. Voller Vertrauen, das Leben umarmen wollend, wird er mehr oder weniger früh von der Erwachsenenwelt gebremst und aufgefordert, sich ihr anzupassen. «Das macht «man» und das macht «man» nicht!» Nur allzu selten passierte es umgekehrt! Wie oft wird genau dieser eigenwillige Impuls der Lebensfreude, Kraft und Neugier auf das Leben gebrochen. Der eigene Wille zählt wenig bis nichts. Wir werden, einem Bonsai ähnlich, an Wurzeln und Krone gestutzt. Diese Ohnmacht, die jedes Kind erlebt, hinterlässt tiefe und grundlegende Verletzungen.

Je ohnmächtiger sich der Bub – in seinem subjektiven Erleben – mit diesen natürlichen Impulsen gefühlt hat, desto tiefer wird es dieses Erleben wegstecken müssen – um überleben zu können. Im besten Fall weiss sich der Bub so zu schützen, dass er fortlaufend vergisst, dieser Ohnmacht jemals ausgeliefert gewesen zu sein. Es legt sich eine «zweite Natur» zu, um zu überleben. Er hält seine Macht oder Ohnmacht im Versteckten und fühlt sich den andern gegenüber, je nachdem, überlegen oder unterlegen. Damit ist die Basis für ein ungesundes männliches Machtgehabe gelegt.

Doch trotz der raffiniertesten Verdrängungsstrategien wird alles minuziös in unseren Zellen gespeichert, im Unterbewusstsein festgehalten. Mann wird, je älter er wird, vergessen, dass er vergessen hat, denn Ohnmacht ist in seinem unbewussten Erleben mit «Nicht-Überleben», mit Todesangst gleichgesetzt. Mann wird daher jeder Situation, die auch nur im entferntesten nach Ohnmacht aussieht, auf verschiedene Arten aus dem Weg gehen. Die einen versinken oder erstarren in ihr, die andern erheben sich darüber – nur die wenigsten setzen sich mit der Ohnmacht auseinander und begegnen ihr. Ohnmacht bleibt damit übermächtig.

Ich möchte im Folgenden die vier skizzierten Typen etwas näher beschreiben.

Der «Looser»

Mann bedient sich weiter unbewusst den kindlichen Abwehrmustern, nimmt sich zurück und bleibt unbewusst in der Ohnmacht sitzen.

Die Kurzgeschichte «Verlierer unter sich» beschreibt für mich diesen Typus eindrücklich:

«Beim Enten füttern fiel Herrn Knauswinkler ein kleiner Erpel auf, der einfach nie eine Brotkrume erwischte. Die anderen waren immer schneller, entschlossener, frecher. Selbst gezieltes Werfen nützte nichts, das Erpelchen ging leer aus. «Wie ich im Dancing», dachte Herr Knauswinkler und machte sich davon.» (Tages-Anzeiger 15.2.2002, jr)

Mir wird übel, ich sehe Herrn Knauswinkler vor mir und mein Männerherz schreit: «Nein, so nicht!» Dann sehe ich sie vor mir, die lebendig Toten, ständig auf dem Rückzug. Ich spüre ihre Macht – die Macht des Sich-Entziehens. Ich greife als ihr Gegenüber ins Leere, ich laufe auf. Die fatalste Form des Rückzugs ist der Selbstmord … Ich bleibe zurück, ohnmächtig – mit all meinen Anliegen an diesen Menschen. Was habe ich ihm nur angetan? Keine Antwort. Es ist zu spät die Macht in der Ohnmacht zu erkennen.

Ähnlich, viel weniger dramatisch, operiert ein Hörgeschädigter, der kein Hörgerät tragen will. Er zwingt seine Umgebung laut zu reden, wenn sie etwas von ihm will. Das «machtvolle Opfer», das (unbewusst) über sein Leid, seine Umgebung tyrannisiert.

Der «Angstbeisser»

Die wenigsten Männer verharren, wie Herr Knauswinkler, in der Opferrolle, ohne sich nicht auf irgendeine Art mächtig ins Zeug zu legen.

Eine offensichtlich brutale Form finde ich bei den Amokläufern. Bei ihnen, die in Familien, Schulen oder Politgremien Massaker anrichten, fällt mir vor allem das Täterprofil auf, das die Medien immer wieder beschreiben: «Auffallend unauffällig.» Menschen ohne Macht, ohne Kontur im öffentlichen Geschehen. Dann plötzlich werden sie zu machtvollen Tätern, die eine breite Ohnmacht unter der Bevölkerung auslösen. Sie handeln aus ihrer Ohnmacht heraus, werden sehr mächtig und haben das öffentliche Geschehen für einen Moment lang voll im Griff, einen Moment lang alles unter Kontrolle. Für diesen Augenblick der Macht sind sie bereit zu sterben.

Augenfällig sehe ich dieses Kompensation auch bei Menschen, die starker Diskriminierung ausgesetzt sind; sie formieren sich gerne im Untergrund (unsichtbar für diejenigen an der Macht) zu militanten Widerstandsbewegungen. Sie warten auf den Augenblick, wo die herrschende Macht eine Lücke im Kontrollsystem übersieht, um selber machtvoll zuzuschlagen oder selber an die Macht zu kommen – USA: Der 11. September 2001 ist ein «gutes» Beispiel dafür.

Weniger offensichtlich und oft nicht wirklich greifbar, funktionieren Männer, die sich bei andern mit Intrigen rächen. Sie sähen hinten herum Gemeinheiten und freuen sich heimlich wie das gemeine Unkraut, die Kulturpflanzen vertreibt.

Aus der Angst heraus zuschlagen, in welcher Form auch immer, erzeugt eine Brutalität, die kaum zu übertreffen ist: «Die besten Sklaventreiber findet man unter den Sklaven selber».

Der «Hilflose Helfer»

In der so genannt zivilisierten Welt gibt es eine sehr angesehene und weit verbreitete Form der «ohnmächtig Machtvollen». Sie leben gern unter dem Deckmantel der sozialen und helfenden Berufe. Ihre Macht ist abhängig von den Ohnmächtigen. Nach dem Titel von Wolfgang Schmidbauers Buch werden sie heute gerne als «Hilflose Helfer» benannt.

Im Helfersyndrom scharen die Mächtigen die Ohnmächtigen (Abhängigen) um sich, um sich ihre eigene Ohnmacht nicht eingestehen zu müssen. «Hilflose Helfer» haben meistens einen geringen Selbstwert oder ein daraus resultierendes Überheblichkeitsgefühl. Ihre eigene Hilflosigkeit (be)ruft sie, sich für andere unentbehrlich zu machen. Die Macht über ohnmächtige Menschen muss etwas Berauschendes an sich haben. In den helfenden Berufen wird diese Machtposition oft ausgebaut, die Fürsorglichkeit übersteigert bis hin zur Arbeitssucht. Sie stürzen sich in die Arbeit und verschwenden keine Gedanken mehr an sich selbst. Das «Burn-out-Syndrom» ist einer der klassischen Stolpersteine für Männer dieser Gattung.

Unsere Gesellschaft ist der ideale Nährboden dafür, denn die moderne Rolle des Mannes will seine Allzeit-Bereitschaft. Voller Einsatz ist gefordert, hier als Berufsmann, dort als Familienvater und da noch als Vereinsmitglied. Der angepasste Mann ist immer und überall für alle da, stets hilfsbereit, zuvorkommend, aufopfernd und dazu noch verlässlich – ein gütiger Mensch, en «liebe Siech». Er bekommt dafür von überall her Anerkennung, wird lobend in den Dankesreden der Vereine erwähnt mit der Erwartung, dass seine selbstlose Art den andern immer und weiter zur Verfügung steht. Demjenigen Mann, der sein Leben in den Dienst der andern stellt, ist dafür heute schon sicher, dass an seiner Beerdigung des Lobes nicht gespart wird.

Mann wird endlich gebraucht, gesehen, beachtet, steht im Mittelpunkt und hat die Übersicht, die Kontrolle. In unserem System wird Macht meistens mit Kontrolle-Haben verwechselt. Macht, die auf Ohnmacht basiert, ist unfrei – genauso unfrei, wie die Ohnmacht selbst, die jederzeit abhängig von der Macht ist.

In der Suchtarbeit wird diese Paar «Abhängige/r» und «Co-Abhängige/r» genannt. Sie bedingen einander. Beide sind auf Lebzeiten aneinander gebunden, falls sich nicht der eine oder der andere befreit, indem er seine eigene Macht, die viel mit Eigenverantwortung zu tun hat, zu sich nimmt. Der machtvolle Ausdruck des «Co-Abhängigen» zeigt sich, indem er die andern schont. Er ist selbstlos und rücksichtsvoll und geht mit den geläufigen Entschuldigungen auf den Lippen auf seine Mitmenschen zu. Damit traut er implizit dem andern nicht zu, dass er sich selbst zu helfen weiss, resp. sich selber wehren kann. Die Vorstellungen, was andere brauchen, steht dem «hilflosen Helfer» im Weg, den andern so zu sehen, wie er ist.

Viele Beziehungen beruhen auf diesem Prinzip und hätten keinen Bestand, ohne dieses Abhängigkeitssystem. Die Angst vor der Wahrheit ist der Klebstoff, der diese Art von Beziehungen zusammen hält – und so kann und muss sich niemand verändern.

Der «Tyrann»

Das patriarchale System repräsentiert den Kampf zwischen der ohnmächtigen Macht des «Vaters» und der mächtigen Ohnmacht des «Sohnes». Ein fatales System, das beide in ihrer Machtlosigkeit gefangen hält und in dem sich niemand entwickeln kann. Beide sind Verlierer. Politik und Wirtschaft, das heisst Länder und Firmen, bereichern sich und werden gross, indem sie die anderen klein machen. Die «ohnmächtig Mächtigen» können jedoch nur solange an ihrer Macht festhalten, wie die Ohnmächtigen das zulassen. Ihre Macht ist vom «goodwill» der Unterdrückten abhängig. Der Reichtum der 1. Welt basiert auf der Armut der 3. Welt! Das ist leider keine wahre Grösse. Macht ausüben über Ohnmächtige, ist keine Heldentat.

Der autoritäre Mann (Patriarch, Diktator) ist ebenfalls eine weit verbreitete Möglichkeit, die mann wählt. Damit erhebt mann sich über die andern, um sich nie wieder(!) in einer ohnmächtigen Rolle zu (be)finden. Macht als Kompensation der Ohnmacht ist anstrengend, weil der Kontrollmechanismus ständig aufrecht erhalten werden muss, so dass die Ohnmacht, resp. Hilflosigkeit nicht irgendwo zutage tritt. Das Spiel wäre sofort verloren. Ein Beispiel solcher Kompensation ist der «coole» Mannes, der umgeben ist von Statussymbolen. Er braucht Prestige um jeden Preis, ist meistens irgendeiner Obrigkeit, einer Firma oder dem Staat hörig und mit der Lüge einbalsamiert, dass Erfolg haben, ewig leben heisst. Dieser «Unsterblichkeit» zuliebe ist er bereit, bis zum Umfallen zu dienen. Sein Motto: «Nur ein Sieger ist kein Verlierer.» Würde mann diesem Mann Geld, Macht und damit sein Ansehen wegnehmen, bliebe nichts mehr übrig, und seine Motivation zum Weiterleben wäre wahrscheinlich gleich Null. Diese Mentalität unterstützt alle Arten von Macht-Systemen.

Was gibt es für Alternativen?

«Wir können es nicht vermeiden, dass wir Macht ausüben. So lasst uns machtvoll lieben.» (Martin Buber)

Ein Ausweg aus diesem Dilemma und damit ein progressiver Weg führt durch die Gefühle der Ohnmacht, hinein in die Aufarbeitung der kindlichen Erlebnisse und in den Bewusstseinsprozess. Eine wahre Autorität braucht kein autoritäres Verhalten. Seine innere Autorität (wieder) zu finden heisst, weder in der Ohnmacht zu versinken, noch aus Angst vor der Ohnmacht, in die Macht zu flüchten.

Eine evolutionäre Triebkraft verhilft dem Menschen immer wieder zu diesem Bewusstseinsprozess, indem sie ihn mit der «Erinnerung» des Unbewussten in der Gegenwart lenkt, im Sinne von: «Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.» Mann wird im Hier und Jetzt immer wieder Situationen anziehen, die ihn mit ähnlichen Umständen und den dazu gehörenden Gefühlen konfrontieren. Diese Wiederholung hat nichts anderes im Sinn, als die Verletzung von damals so zu heilen, dass unser Bewusstsein sich erweitern kann. Das heisst auch, dass Mann seine natürliche Macht auf diese Weise zurück erobern kann. Ohne dieses aktive Mitgestalten bleibt er mit dem Satz: «Jetzt ist es mir schon wieder passiert», in der Ohnmacht stecken oder wird weiter überall dort, wo er andere ohnmächtige Wesen trifft, machtvoll zuschlagen.

EMannzipation

Die Befreiung des Mannes hat das Ziel, die Vorstellungen, Bilder und Erwartungen, die uns die Gesellschaft seit Jahrtausenden aufgezwungen und uns damit in ganz bestimmte Rollen gezwängt hat, zu hinterfragen um sie eventuell loszulassen? Wir brauchen nicht weiter Opfer von Sachzwängen zu bleiben. Wir übernehmen VerAntwortung, das heisst, wir geben den (ur)männlichen Impulsen in uns im Hier und Jetzt eine adäquate Antwort.

Es braucht eine gute Portion «courage», als Mann seine eigene Macht wieder zu sich zu nehmen. Männliche Macht hat ihre Wurzeln im Herzen (coeur) und in der Leidenschaft (rage), sich mit den natürlichen Urbildern (Archetypen) wieder zu verbinden. Diese urmännlichen Kräfte in der heutigen, zivilisierten und genormten Welt zum Ausdruck zu bringen, ist eine nicht zu unterschätzende Kunst.

Robert Stein hat dies in seinem Buch «Incest and Human Love» mit der Metapher des Pferdes, für mich auf den Punkt gebracht:

«Die Entwicklung des individuellen Ich beinhaltet sicherlich einen Prozess des Beschränkens und Zähmens der eigenen Natur. (…) Sobald das Pferd aber gezähmt und aufgezäumt ist, müsste man mit schrecklichen Folgen rechnen, wenn man versuchte, gewaltsam und brutal völlige Herrschaft über das Tier zu gewinnen. Die Beziehung zwischen Mensch und Pferd muss einen harmonische und liebevolle sein; der wirkliche Meister ist so auf sein Pferd eingestimmt, dass er überhaupt kein Zaumzeug braucht.»

Wie anfänglich erwähnt, zum Schluss das ganze Gedicht von Marianne Williamson, «A Return to Love», 1992. Nelson Mandela zitierte es bei seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika am 10. Mai 1994.

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: «Wer bin ich denn eigentlich,
dass ich leuchtend, hinreisend,
begnadet und phantastisch sein darf?»

Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn du dich klein machst,
dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,
wenn du schrumpfst, damit andere um dich herum
sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren,
um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,
die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart,
ohne unser Zutun, andere befreien.

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