Genderpolitik

Der Begriff Gender bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht (engl. sex). Der Begriff wurde aus dem Englischen übernommen, um auch im Deutschen die Unterscheidung zwischen sozialem (gender) und biologischem (sex) Geschlecht treffen zu können, da das deutsche Wort Geschlecht in beiden Bedeutungen verwendet wird. Er dient vor allem als Terminus technicus in den Sozial- und Geisteswissenschaften.

(Quelle: Wikipedia)

Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, ist eine zentrale nationale wie globale gesellschaftspolitische Herausforderung. Zwar sind bezüglich der Teilhabe und Mitgestaltung von Frauen in Politik und Gesellschaft heute Fortschritte zu verzeichnen, doch gibt es noch viel zu tun.

(Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.)

Der Wandel der Geschlechterrollen in den Medien

Dr. Astrid Nelke | 11.02.2014

Die Vermischung medialer und sozialer Kommunikation als wichtige Komponente der Identitätsentwicklung und –sicherung gilt heute als unumstritten. Damit kommt den Medien die Rolle als „Mitgestalter“ der Gesellschaft zu (Jäckel et al. 2009:7). Auf dieser Grundlage erscheint es interessant, wie Geschlechterrollen in den Medien dargestellt werden und welche Veränderungen es hier in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat. Lesen

Geschlechtsspezifische Kommunikationsstrategien und Nutzung von Netzwerken im Beruf

Dr. Astrid Nelke | 06.11.2013

Das Kommunikationsverhalten im Berufsleben entscheidet mit über den Aufstieg der Individuen. Frauen und Männer nutzen unterschiedliche Kommunikationsstrategien, um sich in der Berufswelt zu artikulieren. Unabhängig davon, was gesagt wird, kommt dem wie und zu wem es gesagt wird, eine wichtige Rolle zu, die nicht nur in der unmittelbaren Situation ein bestimmtes Bild von der oder dem Kommunizierenden vermittelt, sondern auch mittelfristig über Karrieren entscheiden kann. Lesen

Moralisches Missverständnis: Aufs Können kommt es an

Ulf D. Posé | 27.12.2010

Die Wirtschaft ist eine männerdominierte Welt. Auch im Jahr 2011 findet echte Chancengleichheit unter den Geschlechtern nicht statt. Aktueller Kristallisationspunkt der Debatte: die Frauenquote. Männer wollen sie nicht, weil sie glauben, ihre Führungspositionen durch Können verdient zu haben und nicht durch ihre Geschlechtszugehörigkeit. Auch Frauen wollen die Quote nicht, weil sie ihre Karriereziele durch Leistung erreichen wollen, nicht durch Zahlenspielereien. Beides ist verständlich, aber falsch. Lesen

Macht macht müde Männer munter

Peter Oertle | 06.12.2010

Kaum auf der Welt, werden uns Buben die eigenmächtigen Impulse abtrainiert – wir werden zu Konformismus erzogen. Für wohl erzogene, erwachsene Männer resultieren daraus vier verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Macht. Sie alle sind auf die Dauer unbefriedigend bis zerstörerisch. Lesen

Mann-Frau-Problem

Rudolf Kuhr | 13.11.2005

Das Thema ist nicht neu. Neu ist die Häufigkeit der Erwähnung und der Beschäftigung in der Öffentlichkeit damit. Öfter als jemals zuvor wird darüber geschrieben, gesprochen und geklagt. Wissenschaftliche Arbeiten, Bücher, Zeitungsartikel, Seminare und dergleichen mehr gibt es zum Thema. Lesen