Ferdinand Plietz

Jahrgang 1988 ist Industriekaufmann, Querdenker und Idealist. Er beschäftigt sich seit langem intensiv mit gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen. Vor allem damit, wie unsere Marktwirtschaft gerechter gestaltet werden kann.

Negativzinsen: Ursachen und Signale eines Phänomens

Finanzpolitik | 17.04.2012

Wer Geld verleiht, erhält dafür eine Verzinsung. Das ist die gängige Praxis. Abweichend davon gibt es aber durchaus Situationen, in denen Anleger bereit sind, den Gläubiger für die Annahme ihres Kapitals zu bezahlen. Man spricht dann von Negativzinsen. Dieses seltene Phänomen ist oberflächlich betrachtet schwer nachvollziehbar und mag irrational anmuten. Dabei folgt es stets einem eingängigen Muster mit krisenhaftem Signal. Lesen

Die Getriebenen der Märkte

Finanzpolitik | 26.10.2011

In den Medien dreht sich in diesen Monaten alles um Themen wie eine drohende Staatspleite Griechenlands, Rettungsschirme und Rekapitalisierung der Banken. Europa steckt in einer schweren Staatsschuldenkrise. Die Kapitalmärkte als Gläubiger sind nervös und erwarten schnelle Entscheidungen der Politik. Diese aber reagiert unentschlossen und widersprüchlich auf die angespannte Situation und versucht einseitig mit mehr Hilfskrediten zu stützen. Dabei untergraben die Machthabenden ihre eigenen Gesetze – genau wie Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft. Lesen