Desinteresse der Jugend

17.09.2004 | Tuba Kilicaslan

Heutzutage kann man immer wieder beobachten, dass viele Jugendliche mit der Politik nichts anfangen können. Die meisten Jugendlichen wissen noch nicht einmal, wie viele Parteien es gibt oder welche Meinung eine Partei vertritt.

Gründe für das Desinteresse können auf der einen Seite die älteren Partei-Mitglieder sein. Oder die langen Versprechungen, die sowieso nicht verwirklicht werden. Durch leere Versprechungen verlieren sie das Vertrauen der meisten Bürger, Erwachsenen und Jugendlichen. Außerdem besteht noch immer eine mangelnde Bürgernähe.

Schön wäre es, wenn es einen gäbe bei dem man sich über das Thema Politik informieren könnte oder ein Informationszentrum bestehen würde, wo man wenigstens ein Parteiprogramm nachlesen könnte. Klar kommt das im Internet richtig rüber. Aber nicht jeder hat zuhause einen Internet-Anschluss ...

Es wäre wichtig, das Thema Politik in den Unterricht mit einfließen zu lassen. Dort könnte man die Schüler besser über die Parteien aufklären, über die Wahlen berichten und über wichtige Personen diskutieren. Was ich in meiner Realschule besonders gut fand war, dass wir für das Fach Sozialkunde Zeitung lesen und Nachrichten schauen mussten. Und dann anschließend im Unterricht über aktuelle politische Ereignisse reden können.

Worüber schon jeder einmal gehört haben muss, ist das Jugendparlament. Dieses finde ich eine gute Möglichkeit, auch mal Jugendliche mitreden und entscheiden zu lassen. So fühlen sich Jugendliche angesprochen und im Mittelpunkt. Dies wäre ein Programm, bei dem ich sagen würde, das muss es weiterhin geben. So geht man auch auf die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen ein.

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