Demokratie

(griech.) Demokratie ist ein Sammelbegriff für moderne Lebensformen und politische Ordnungen. Demokratie ermöglicht insofern moderne Lebensformen, als sie a) die Freiheit individueller Entscheidungen und Handlungen sowie individuelle Verantwortung ermöglicht, b) die individuelle Gleichheit vor Recht und Gesetz garantiert sowie Minderheiten schützt und c) zahllose Formen gesellschaftlicher Vereinigungen ermöglicht, d.h. kollektives und solidarisches Handeln auf eine freiwillige Grundlage stellt (und z.B. in Form der Koalitionsfreiheit schützt). Demokratie schafft die Grundlage für eine Vielfalt moderner politischer Ordnungen, deren gemeinsames Kennzeichen die Volkssouveränität und die Beschränkung politischer Herrschaft ist.

(Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 3., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2003.)

Wählen Sie Meinungen oder Lösungen?

Heinz J. Fritz | 05.09.2013

Menschen haben oft unterschiedliche Ansichten und Anschauungen. Wie viele Diskussionen haben Sie schon gehört und geführt, in denen diese unterschiedlichen Meinungen aufeinander geprallt sind, kein Konsens gefunden wurde und sich die Standpunkte sogar verhärtet haben? Und manchmal ist es nicht leicht, jemanden von der eigenen Meinung zu überzeugen, vor allem dann, wenn man keine guten Argumente findet – also vielleicht keine starke Meinung hat. Lesen

Uns wird immer vermittelt, dass Meinungsfreiheit eine wichtige Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft ist. Dies ist ja auch nachvollziehbar. Die Zeiten, wo jeder unter Zwang die Meinung „des Meinungsführers" unter Strafe und Androhung von Gewalt vertreten musste, sind zum Glück vorbei und sollten auch nicht wieder angestrebt werden. Lesen

Geld

Richard David Precht | 10.08.2012

In den Zeiten der Krise – in den Zeiten eines prognostizierten Untergangs sogar der westlichen Geldwertegemeinschaft – ertönt aus vielen Kehlen der Ruf nach einer neuen Ordnung der Finanzmärkte. Doch nicht nur die Regulation eines ungebändigten Marktes erscheint als das Gebot der Stunde. Nicht selten wird im gleichen Atemzug der Wunsch geäußert, die Menschen (wer auch immer dies ist) mögen ein anderes Verhältnis (was auch immer dies sein soll) zum Geld entwickeln. Lesen

Das Internetparlament: Theorie und Realität

Richard Beiderbeck | 01.11.2011

Was ist das Internetparlament? Das Internetparlament ist eine Facebookgruppe mit zur Zeit etwa 2200 Mitgliedern, die regelmäßig über politische Anträge auf digitalem Weg abstimmt. Die Beschlüsse sind die Grundlage eines politischen Programms, aus dem sich jeder Bundestags-Direktkandidat und jede Partei bedienen kann, welche danach bestrebt ist, den Willen der Bevölkerungsmehrheit in die Realität umzusetzen. Das Internetparlament hat seit seiner Gründung im März 2010 etwa zweihundert Beschlüsse gefasst. Lesen

Wie funktioniert die Direkte Demokratie?

Diethelm Raff | 24.05.2011

Als Präsident eines Vereins, der sich für die Stärkung der Direkten Demokratie und der Selbstversorgung einsetzt, gebe ich Ihnen gerne einige Anregungen zu diesem sehr umfassenden Thema. Ich möchte jedoch auch überzeugen. überzeugen von der Ansicht, dass es besser für das Zusammenleben ist, wenn die Gesamtheit aller Bürger grundsätzlich alle Entscheidungen selbst und direkt bestimmt. Lesen

Nationalstaat Ade

Joseph von Radowitz | 24.02.2011

Wer schützt das deutsche Volk vor seinen Feinden? Den Beschützer eines Volkes zeichnen Charakterstärke, Aufrichtigkeit, Weitsicht, Mut, Traditionsbewusstsein und Glaube aus. Eigenschaften, die man in den Reihen der politischen Elite vergebens sucht. Parteien vermögen immer seltener Exemplare der Gattung Staatsmann oder Staatsfrau hervorzubringen. Lesen

Raum für eigene Entwicklungen

Christine Ax | 10.02.2011

Ägypten, Tunesien, Jordanien ... Ja, die Menschen auf den Straßen dort haben Recht: Die Politik des Westens ist abgrundtief verlogen. Unliebsame Diktatoren werden niedergebombt. Gefügige Diktatoren, die den Zielen des Westens nützen, werden auch gegen den Willen des Volkes an der Regierung gehalten und mit Waffen versorgt. Lesen

Gibt es da nicht eine innere Synthese von direkter und parlamentarischer Demokratie?

Prof. Johannes Heinrichs | 20.12.2010

Was wir mit Stuttgart 21, Anti-Atom-Demos usw. erleben, „ist nicht das Ende des politischen Systems, sondern der Anfang einer aktiveren Bürgergesellschaft.“ So stand es kürzlich über einem Artikel von Claudia Nierth vom Verein „Mehr Demokratie“, Teil der wachsenden Bewegung für mehr direkte Demokratie in Deutschland. Lesen

Revolution 2010? - Vom Zuschauen zum Mitgestalten

Claudine Nierth | 12.11.2010

Vor zwei Jahren habe ich auf dieser Seite über Politikverdrossenheit, Zuschauerdemokratie und den Traum vom Mitbestimmen geschrieben. „Unsere Vision ist, dass eines Tages all die Politikverdrossenen und Demokratiemüden feststellen, dass sie mit Hilfe der direkten Demokratie sehr wohl etwas an den bestehenden Verhältnissen ändern können und dass sie denen da oben eben nicht machtlos ausgeliefert sind. Die Bürger werden erkennen, dass sie selbst es sind, die Demokratie gestalten.“, so hieß es in dem Beitrag. Lesen

Die Revolution hat begonnen

Heather De Lisle | 03.11.2010

Die Revolution hat begonnen. Das amerikanische Volk hat gesprochen. Es ist eine Botschaft an Washington, ein Aufschrei gegen das Establishment und vor allem eine Backpfeife für Barack Obama. Der Schlangenölverkäufer mag zwar immer noch im Weißen Haus regieren, aber auch viele demokratische Wähler haben inzwischen kapiert, dass man mit Hoffnung und Wandel sich eben nichts zu essen kaufen kann. Und schon gar nicht die Miete bezahlen. Lesen

Die Zukunft der Demokratie

Richard Beiderbeck | 11.05.2010

Seit vielen Jahren befasse ich mich mit der Idee einer Internetpartei. Eine Internetpartei erhebt keine Mitgliedsbeiträge, sie arbeitet geldfrei. Folglich hat sie auch kein Kassenbuch und keinen Kassenbericht. Lesen