2004

Warum immer mehr Deutsche auf Kinder verzichten

Familienpolitik | Dr. Martin R. Textor | 11.11.2004

Drei Jahrzehnte lang haben Wissenschaftler/innen und Versicherungsfachleute einschneidende negative Konsequenzen der abnehmenden Geburtenzahlen in Deutschland prognostiziert. Aber erst vor einigen Jahren haben Politiker/innen die Problematik erkannt, jedoch immer noch keine angemessenen Lösungen gefunden. Nur auf der Ausgabenseite - insbesondere bei den jetzigen und in Zukunft zu erwartenden Rentenleistungen - wurde gekürzt. Lesen

Ganzheitliche Politik

Politikstil | Rudolf Kuhr | 05.11.2004

Ganzheitliche Politik bedeutet, nicht nur professionelle Politik, Parteipolitik, Unternehmenspolitik usw., sondern ein Denken und Handeln für das Gemeinwohl, das alle für den Menschen wesentlichen Gegebenheiten mit einbezieht. Ganzheitlich bedeutet auch, nicht nur Politiker befassen sich mit dieser Aufgabe, sondern alle mündigen Bürger orientieren sich an diesem Anspruch, das heißt, Jugendliche, Arbeitnehmer, Unternehmer, Hausfrauen, Rentner, und zwar möglichst ganzheitlich, das heißt in allen privaten und geschäftlichen Bereichen. Lesen

Blicke nach vorn

Gesellschaftspolitik | Anis Hamadeh | 02.11.2004

Eine interessante Idee, dieser Politik-Poker. Engagierte Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens in Deutschland geben ihren Senf zur Lage der Nation. Ungefähr fünfzig Beiträge gibt es heute, Ende Oktober 2004. Gerade habe ich sie gelesen, mir schwirrt noch der Kopf. Auf Schriftgröße 12 in Times-Schrift sind es zusammen mehr als 100 Seiten Text. Lesen

Deutsche Schulen

Bildungspolitik | Martin Beims | 30.10.2004

Man sollte meinen, dass nach ausschweifenden Diskussionen, ausgelöst durch eine Studie namens Pisa, die Verantwortlichen der Schulen in diesem Land auf dem Weg wären. Sie sind es wohl auch weitgehend. Nur wohin? Da liegt es wohl das Problem: Man hat sich auf den Weg gemacht und zwar mit Vollgas. Wohin aber, dass scheint nebensächlich. Lesen

Kleid der Gesellschaft

Staatspolitik | Dr. Erhard Eppler | 26.10.2004

Dass der Staat kein Mythos mehr ist, kommt uns allen zugute. Aber was ist er dann? Vielleicht täten wir gut daran, ihn als Kleid unserer Gesellschaft zu betrachten, ein Kleid, das sich die Bürger aus Gründen der Zweckmäßigkeit selbst gewählt haben. Dieses Kleid kann einengen oder bequem sitzen, häßlich oder schön sein. Lesen

Politik und Wirklichkeit

Wirtschaftspolitik | Stefan Thiesen | 21.10.2004

Wenn man den alten Chinesen Glauben schenken darf, und ich denke man darf, dann ist eine gute Staatsführung unsichtbar, unbemerkbar. Gleichgewicht ist das wichtigste Stichwort taoistisch-konfuzianischer Politikideale – Gleichgewicht und Orientierung an der Realität. Nun lieferte Philip K. Dick eine interessante Definition der Wirklichkeit: "Wirklichkeit ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben." Lesen

Eine Politik für die Menschen

Politikstil | Tania Konnerth | 15.10.2004

Das Hauptproblem der momentanen Politik liegt meiner Ansicht nach darin, dass vergessen wird, für wen Politik eigentlich da ist. Politik ist nicht für Politiker da, nicht für Unternehmen, nicht für Lobbyisten. Politik ist nicht Selbstzweck, sondern zweckgebunden. Sprich: Politik soll für die Menschen sein, die in einem Land leben. Lesen

Sozialer Ausgleich

Sozialpolitik | Dietmar Fritze | 13.10.2004

Ich denke, Abgrenzungs-Prozesse sind durch moralisch-ideologische Vorhaltungen leider nicht aus der Welt zu schaffen. Mode und Kunst als bewusst aufgebaute 'ästhetische' Sozial-Schranken, schulische und berufliche Anstrengungen als 'Status-Okkupationen', Prozesse der Distanzierung im lokalpolitischen Bereich wie auch global - sie sind niemals aufzuhalten. Lesen

Im Wald, da sind die Räuber

Umweltpolitik | Tilman Kluge | 11.10.2004

... und Mountainbiker. Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. §14 Abs.1 Bundeswaldgesetz v. 2.5.1975 (BGBl. I S.1037) Lesen

Frieden - Wer fängt an?

Gesellschaftspolitik | Ilona Mahel | 08.10.2004

Kein Tag vergeht, an dem nicht von Gewalt berichtet wird: Terrorakte, Vergeltungsschläge, Folter. Fast schon haben wir uns daran gewöhnt. Die Gewalt trifft uns nicht persönlich. Denn das Meiste davon passiert in Gebieten, die von Deutschland weit weg sind. Lesen