Unternehmenspolitik

Die Unternehmenspolitik bestimmt die unternehmerischen Leistungsbereiche, die Unternehmensziele und die Verhaltensgrundsätze gegenüber den maßgeblichen Anspruchsgruppen. Sie regelt den Umgang mit Interessenkonflikten nach innen und außen. Sie dient der Konsensfindung in den Wertvorstellungen und Interessen aller an der Unternehmen beteiligten oder von ihren Handlungen betroffenen Gruppen und der permanenten Pflege tragfähiger Beziehungen zu diesen Gruppen. (Quelle: Wikipedia)

„Karl“, sagt Jutta Meingold, „wieso bist Du schon Zuhause?“ Jutta fürchtet, ihr Mann sei krank. Blass sieht er aus, ein wenig mitgenommen. „Was hast Du?“ Jutta lässt ihre Arbeit liegen, und geht auf ihren Mann zu. Karl Meingold wirkt ein wenig abwesend. „Heute musste ich den Hermann Wieder entlassen. Das ist mir richtig auf den Magen geschlagen.“

Durch die gewachsenen Herausforderungen in einer dynamischen Weltwirtschaft wächst kontinuierlich der Bedarf für eine vorausschauende Unternehmensplanung. Im Jahre 2020 werden die Rolle der Unternehmen und die Formen der Zusammenarbeit nicht mehr die von heute sein.

Die Warnungen, dass Manager Abzocker sind, raffgierig und egoistisch, mit Bedienermentalität ausgestattet, wenn es um ihre Gehälter geht, nehmen zu. Selbst der Bundespräsident Horst Köhler warnt davor, mit übertriebenen Gehaltsforderungen den sozialen Frieden im Land zu gefährden.

Ach was muss man oft von Top-Managern und Aufsichtsräten lesen, die nicht der normalen Managerkrankheit des stressbedingten Burnouts unterliegen, sondern viel pathologischeren Formen wie der allgemeinen Sprachlosigkeit des Schweigens der Lämmer à la Swissair oder dem Abtreibungssyndrom des Stilllegens von nicht wettbewerbsfähigen Geschäftseinheiten à la BenQ.

Die Diskussion um die Zukunft der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland treibt immer neue und immer kuriosere Blüten. Auf eine seriöse, halbwegs wissenschaftliche Auseinandersetzung wird inzwischen weitgehend verzichtet. Wo keine Argumente mehr im Wege stehen, kann die Ideologie prächtig gedeihen. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte – die arbeitsrechtliche Abteilung des diesjährigen Deutschen Juristentages in Stuttgart hat ihn mit einem traurigen Schauspiel erbracht.

"Bitte keine simplen Kausalketten ...", so lautet der Vorwurf nicht weniger Unternehmer gegen das Argument "Ethik zahlt sich aus". Was dann als Beweisführung folgt, sind simple Kausalketten, die leider falsch sind, oder Kopfgeburten, die nichts mit der Realität zu tun haben. So wird nicht selten als Gegenargument der wirtschaftlich erfolgreiche, jedoch unethisch handelnde Unternehmer angeführt.

Im Jahre 2004 wurde in Kanada eine Dokumentation über den Kapitalismus mit dem Titel "The Corporation" veröffentlicht. Eigentlich nichts Ungewöhnliches: Die üblichen Verdächtigen in Sachen Kapitalismuskritik, wie Michael Moore und Noam Chomsky, haben Gastauftritte.

Wenn heute über Innovationen gesprochen wird, geht es beinahe ausschließlich um technologischen und naturwissenschaftlichen Fortschritt. Die Bundesregierung und ihre Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben eine Innovationsoffensive gestartet, deren Ziel es ist, das sicherste Auto der Welt zu bauen und mit neuen Biotechnologien alle Volkskrankheiten zu heilen.

Es geht in diesem Artikel nicht darum, dass es keine Politik mehr geben wird, sondern dass eine Vielzahl bisheriger Verwaltungsfunktionen auf Maschinen verlagert wird. Weiter wird herausgestellt, dass die Funktion des Leadership für das erfolgreiche Regieren immer wichtiger wird.

Das predigen wir auch bei uns im Unternehmen immer wieder. Wer Fehler macht, soll dazu stehen, ohne Angst haben zu müssen vor Konsequenzen. Lernt aus den Fehlern und werdet besser heißt hier das Credo. Das sollte einer der Grundwerte jeder modernen Gesellschaft sein. Ist es aber leider nicht.

In den letzten Monaten kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, die Arbeitgeber wollten mit einer Zeitmaschine diverse soziale Errungenschaften und Arbeitnehmerrechte der vergangenen Jahrzehnte rückgängig machen.

Die Geschichte kennt vielerlei Eliten: Hartherzige und verweichlichte, korrupte und raffgierige, weise und aufgeklärte. Letzteres meist nur nach nationalen Schocks und für kurze Zeit. In Deutschland tritt neuerdings ein historisch völlig neuer Typus auf: Eine Elite voller Wehleidigkeit und Larmoyanz.

Gedanken zur Politik von morgen. Denken Sie mit - so geht's.

nach oben