Die Unternehmenspolitik bestimmt die unternehmerischen Leistungsbereiche, die Unternehmensziele und die Verhaltensgrundsätze gegenüber den maßgeblichen Anspruchsgruppen. Sie regelt den Umgang mit Interessenkonflikten nach innen und außen. Sie dient der Konsensfindung in den Wertvorstellungen und Interessen aller an der Unternehmen beteiligten oder von ihren Handlungen betroffenen Gruppen und der permanenten Pflege tragfähiger Beziehungen zu diesen Gruppen. (Quelle: Wikipedia)
Beiträge aus dem Bereich Unternehmenspolitik:
„Karl“, sagt Jutta Meingold, „wieso bist Du schon Zuhause?“ Jutta fürchtet, ihr Mann sei krank. Blass sieht er aus, ein wenig mitgenommen. „Was hast Du?“ Jutta lässt ihre Arbeit liegen, und geht auf ihren Mann zu. Karl Meingold wirkt ein wenig abwesend. „Heute musste ich den Hermann Wieder entlassen. Das ist mir richtig auf den Magen geschlagen.“ Jutta hakt nach: „Aber wieso denn, er arbeitet doch schon 20 Jahre bei euch?“ Karl erklärt seiner Frau, dass es einen Sozialplan gegeben habe, dass Karl nicht zu denen gehört, die mehr als zwei Kinder haben und außerdem erst 41 Jahre alt sei. Damit ... [ Lesen ]
Durch die gewachsenen Herausforderungen in einer dynamischen Weltwirtschaft wächst kontinuierlich der Bedarf für eine vorausschauende Unternehmensplanung. Im Jahre 2020 werden die Rolle der Unternehmen und die Formen der Zusammenarbeit nicht mehr die von heute sein. Wer frühzeitig Veränderungsprozesse einleitet, hat gute Chancen, den Wandel erfolgreich mit zu gestalten. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf: Märkte, Produkte & Produktionsverfahren, Kundenerwartungen, -bedürfnisse und -ansprüche, Mitarbeiter & Unternehmenskultur. Wer hier abwartet, beraubt sich vieler Chancen. Es gilt, die Unsicherheiten zu überwinden, und eine stabile Orientierung zu finden. Jetzt gilt es, Umfeldveränderungen im Auge zu behalten, neue Märkte und veränderte Bedarfe wahrzunehmen, neue Innovationsfelder zu erkennen ... [ Lesen ]
Die Warnungen, dass Manager Abzocker sind, raffgierig und egoistisch, mit Bedienermentalität ausgestattet, wenn es um ihre Gehälter geht, nehmen zu. Selbst der Bundespräsident Horst Köhler warnt davor, mit übertriebenen Gehaltsforderungen den sozialen Frieden im Land zu gefährden. Das unserem Bundespräsidenten die auseinanderklaffende Einkommensentwicklung in Deutschland und eine zunehmende „Entfremdung zwischen Unternehmen und Gesellschaft“ Sorge macht, ist eine Sorge, die sehr viele Menschen teilen. Diese Sorge wird sich nur nicht darüber lösen lassen, dass Manager bei der Höhe ihrer Gehälter sich daran messen lassen, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen damit einverstanden sind oder nicht. Obwohl unser Bundespräsident nicht allein da steht. Schon der ehemalige ... [ Lesen ]
Ach was muss man oft von Top-Managern und Aufsichtsräten lesen, die nicht der normalen Managerkrankheit des stressbedingten Burnouts unterliegen, sondern viel pathologischeren Formen wie der allgemeinen Sprachlosigkeit des Schweigens der Lämmer à la Swissair oder dem Abtreibungssyndrom des Stilllegens von nicht wettbewerbsfähigen Geschäftseinheiten à la BenQ. Dass es mit ethischen und moralischen Prinzipien im Fachgebiet des Managements nicht mehr weit her sein kann, zeigt sich nicht nur in Phänomenen, dass selbsternannte St. Galler Management-Gurus ihren Firmen im Rahmen von Aufsichtsratspositionen hochdotierte Beratungsaufträge zuchancen, sondern auch darin, dass der Selbstbedienungsmentalität und dem Gehaltspoker auf den höchsten Ebenen keine rationalen Grenzen mehr gesetzt ... [ Lesen ]
Die Diskussion um die Zukunft der Unternehmensmitbestimmung in Deutschland treibt immer neue und immer kuriosere Blüten. Auf eine seriöse, halbwegs wissenschaftliche Auseinandersetzung wird inzwischen weitgehend verzichtet. Wo keine Argumente mehr im Wege stehen, kann die Ideologie prächtig gedeihen. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte – die arbeitsrechtliche Abteilung des diesjährigen Deutschen Juristentages in Stuttgart hat ihn mit einem traurigen Schauspiel erbracht. Nun hat die Juristerei noch nie im Verdacht gestanden, zu den exakten Wissenschaften zu gehören; in Stuttgart aber wurde zwanglos die Grenze zur Rechtsideologie überschritten, ohne dass es den Beteiligten auch nur im Ansatz die Schamesröte ins Gesicht ... [ Lesen ]
Bitte keine simplen Kausalketten ... , so lautet der Vorwurf nicht weniger Unternehmer gegen das Argument Ethik zahlt sich aus . Was dann als Beweisführung folgt, sind simple Kausalketten, die leider falsch sind, oder Kopfgeburten, die nichts mit der Realität zu tun haben. So wird nicht selten als Gegenargument der wirtschaftlich erfolgreiche, jedoch unethisch handelnde Unternehmer angeführt. Aber fange ich einmal beim Grundsätzlichen an: die Tatsache, dass ethisch motiviertes Handeln wirtschaftlichen Erfolg unterstützt, besagt nicht, dass wirtschaftlicher Erfolg ausschließlich durch ethisch motiviertes Handeln herzustellen ist. Vielleicht liegt es daran, dass nicht wenige Menschen Manager auf drei Denkmethoden reduzieren: entweder sie ... [ Lesen ]
Resozialisierungsgedanken für den Konzernkapitalismus Im Jahre 2004 wurde in Kanada eine Dokumentation über den Kapitalismus mit dem Titel "The Corporation" veröffentlicht. Eigentlich nichts Ungewöhnliches: Die üblichen Verdächtigen in Sachen Kapitalismuskritik, wie Michael Moore und Noam Chomsky, haben Gastauftritte. Es wird an einem Beispiel gezeigt, wie auf Druck der Industrie absichtlich falsche Informationen über die Medien gestreut und Forschungsergebnisse unterdrückt werden, obwohl Menschenleben auf dem Spiel stehen. Es werden mal wieder ein paar abscheuliche Dinge in Zusammenhang mit dem globalen Kapitalismus und den Drittweltländern gebracht. Es werden dutzende bekannte Konzerne, die Gesetze gebrochen haben und rechtskräftig verurteilt wurden, aufgezählt. Alles Dinge, die ... [ Lesen ]
Wenn heute über Innovationen gesprochen wird, geht es beinahe ausschließlich um technologischen und naturwissenschaftlichen Fortschritt. Die Bundesregierung und ihre Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft haben eine Innovationsoffensive gestartet, deren Ziel es ist, das sicherste Auto der Welt zu bauen und mit neuen Biotechnologien alle Volkskrankheiten zu heilen. Unstrittig ist, dass technologische Innovationen wichtige Pfeiler für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes sind. Aber ist das alles, was die deutsche Gesellschaft an Innovationsgeist braucht? Der deutsche Wohlfahrtsstaat hat sich in den vergangenen Jahren in seinem Fürsorgeanspruch übernommen. Langsam erkennen die Bürger, dass sie diesen Prozess durch die Delegierung von Verantwortung an staatliche Einrichtungen möglich ... [ Lesen ]
Ende des Kreativitätsstaus Es geht in diesem Artikel nicht darum, dass es keine Politik mehr geben wird, sondern dass eine Vielzahl bisheriger Verwaltungsfunktionen auf Maschinen verlagert wird. Weiter wird herausgestellt, dass die Funktion des Leadership für das erfolgreiche Regieren immer wichtiger wird. Im Volksmund wird Politik oftmals mit Leadership gleichgesetzt. Wer sich jedoch die hohen Diäten und die Vielzahl schlechter Resultate von Politikern anschaut, weiss, dass diese Gleichsetzung unzulässig ist. Vielmehr müsste die Gleichung lauten: Erfolgreiche Politik erfordert zwei wesentliche Funktionen Leadership und Management. Der wichtigste Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Politiker ist der, dass Politiker, wenn Sie Fehler machen, ... [ Lesen ]
Deutschland braucht mehr Menschen mit Zivilcourage! Das predigen wir auch bei uns im Unternehmen immer wieder. Wer Fehler macht, soll dazu stehen, ohne Angst haben zu müssen vor Konsequenzen. Lernt aus den Fehlern und werdet besser heißt hier das Credo. Das sollte einer der Grundwerte jeder modernen Gesellschaft sein. Ist es aber leider nicht. Stattdessen findet man sich häufig wieder im Kreis von "Vertuschern". Wie konnte es dazu kommen? Was läuft falsch mit der Erziehung kleiner und großer (!) Menschen? Viel zu viele Menschen erzählen, planen, wollen... aber tun... nichts. MACHEN heißt die Devise. Nach dem Umfallen mit mehr Erfahrung wieder ... [ Lesen ]
In den letzten Monaten kann man bisweilen den Eindruck gewinnen, die Arbeitgeber wollten mit einer Zeitmaschine diverse soziale Errungenschaften und Arbeitnehmerrechte der vergangenen Jahrzehnte rückgängig machen. Arbeitszeit: Am besten auf 50 bis 60 Stunden erhöhen. Paritätische Kofinanzierung der Sozialsysteme durch die Arbeitgeber: abschaffen; am liebsten wäre der Arbeitgeberseite der völlige Ausstieg aus der Finanzierung. Mitbestimmung auf Unternehmensebene, im Aufsichtsrat beispielsweise: Teufelszeug! Entweder völlig abschaffen oder doch zumindest erheblich beschneiden. Betriebsräte: Alles Bremser und Blockierer. Die Finanzierung der gesetzlichen Unfallversicherung durch die Arbeitgeber? Ein weiterer Pflock, um den Gulliver Deutschland am Boden zu halten. Das so gepflegte Bild von den Beziehungen zwischen ... [ Lesen ]
Die Geschichte kennt vielerlei Eliten: Hartherzige und verweichlichte, korrupte und raffgierige, weise und aufgeklärte. Letzteres meist nur nach nationalen Schocks und für kurze Zeit. In Deutschland tritt neuerdings ein historisch völlig neuer Typus auf: Eine Elite voller Wehleidigkeit und Larmoyanz. Die Wehleidigkeit beginnt schon beim Thema Elite selbst: Dies sei negativ belegt, keiner wolle mehr zur Elite gehören, Eliten würden nicht genügend gefördert, seien hierzulande nicht geachtet, heißt es. Unsere Eliten verdienten mehr Respekt: Haben sie nicht ein hartes Leben, vollbringen sie nicht Großes für unser Gemeinwesen? Mitunter hat man den Eindruck, bei Deutschlands Elite - wer immer sich dazu zählen ... [ Lesen ]