Umweltpolitik umfasst alle institutionellen, rechtlichen und politischen Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebenswelt der Menschen. (Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 3., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2003.)
Beiträge aus dem Bereich Umweltpolitik:
Was passiert, wenn das Öl ausgeht? Unser aller Leben wird sich dramatisch verändern. »Bis zum Jahr 2000 geht das Öl aus!« Diese Voraussage begleitet mich seit der Kindheit. Wie viele Voraussagen stimmte auch sie nicht. Tatsächlich wird das Öl nie »ausgehen«. Rohöl ist keine Tierart, die mit dem letzten Exemplar ausstirbt. Rohöl ist eine Flüssigkeit, die sich mancherorts im Boden gesammelt hat und schwer herauszuholen ist. Egal wie man sich beim Fördern anstrengt, einige Tropfen werden immer übrig bleiben. Bloß dass unsere Zivilisation mit Tropfen von Öl nicht auskommt. Sie braucht reißende Ströme davon, Millionen Barrel pro Tag. Ein Niagarafall aus ... [ Lesen ]
Jede Politik, mag sie auch noch so gut gemeint sein und sich an noch so guten Grundsätzen orientieren, muss scheitern, wenn sie alles für sich reserviert und für andere alles reglementiert. Der Mensch ist selbst Teil der Schöpfung. Seine Verfügungsgewalt ist begrenzt. Die Schöpfung ist ihm nicht zur beliebigen Verwertung, Ausbeutung und Ausnutzung überlassen. Er trägt vielmehr Verantwortung für die Mitgeschöpfe, für die Tiere, Pflanzen und die lebelose Natur. Wenn heute in aller Welt das Bewusstsein dafür wächst, dass die Würde des Menschen unverletzlich ist, Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik eine gerechte Friedensordnung zum Ziele haben und der Einsatz für diese ... [ Lesen ]
Als Ignaz Semmelweiss seinen ärztlichen Kollegen empfahl, sich vor der Behandlung von Patienten die Hände zu waschen, um einer Infektion vorzubeugen, wurde er verlacht. Heute ist Hygiene höchstes Gebot in allen OP´s. Im Energiesektor findet die Verhöhnung der einsamen Entwickler und Erfinder immer noch statt. Man beschränkt sich auf das, was man kennt und was man anfassen kann. Die Energiemonopolisten behüten ihre Stellungen eisern und setzen auf Technologien, die der gesamten Welt größten Schaden zufügen. Dabei ist die Lösung der menschlichen Probleme relativ einfach zu bewerkstelligen. Abgesehen von einem zutiefst kranken Geldsystem, das selbstverständlich in enger Verbindung mit den heutigen Versorgungsstrukturen ... [ Lesen ]
Seit dem Beginn des Industriezeitalters vor etwa 150 Jahren wurden der Einatz und die Ausbeutung der fossilen und nicht erneuerbaren Brennstoffe kontinuierlich und immer schneller vorangetrieben. Die künstliche Verbilligung durch Steuerverschwendungsmilliarden und die starke Fokussierung auf diesen sehr langsam wachsenden natürlichen Reichtum von hoher Energiekonzentration gleicht einem Tunnelblick, der Gefahr läuft, die Endlichkeit dieser wertvollen Ressourcen nicht rechtzeitig wahrzunehmen. Unser heutiger beispielloser Reichtum und Wohlstand, der allein durch die rasante Ausbeutung der fossilen Energiespeicher möglich wurde, ist nicht nur ungerecht verteilt, sondern selbst in den reichen Ländern in dieser Form und Intensität nicht zukunftsfähig. Finanziell gesprochen, haben wir das weltweite Kapital ... [ Lesen ]
Schützen die Wasser des Atlantiks die europäische Aufklärung vor einem Rückfall in fromme Einfalt? Viele Kommentare nach der Wiederwahl George W. Bushs klangen danach. Deutsche Hollywood-Filmer und kalifornische Saab-Fahrer kündigten einen Massenexodus nach Old Europe an. Dort die Festung Bibel schwingender Hinterwäldler. Hier der Hort kritischer Rationalität. Ach, wirklich? Die meisten der Deutschen und viele Europäer sind in der Anwendung der Prinzipien der Aufklärung in etwa so konsequent wie die Chinesen bei den Menschenrechten. Die Kirchen leeren sich, aber das heißt noch lange nicht, dass nun Skeptiker, Freidenker und Agnostiker das Terrain erobern. Das offenbar konstante Bedürfnis nach Seelenheil sucht sich ... [ Lesen ]
Die humanste Vision für ein gutes 21. Jahrhundert heißt Solarzeitalter. Wir können es schaffen, in den nächsten 40 Jahren zu 100 Prozent auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Wir brauchen kein Öl aus Arabien, kein Gas aus Sibirien, kein Uran aus Australien. Wir haben alle Energieträger, die wir künftig brauchen, direkt vor der Haustüre: Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie vom Acker und vom Wald. Warum sollten wir rasch den Weg ins Solarzeitalter gehen? Auch am heutigen Tag produzieren wir wie an jedem Tag durch das Verbrennen von Kohle, Gas und Öl weltweit 100 Millionen Tonnen Treibhausgase. Jeden Tag produzieren wir wegen des ... [ Lesen ]
Auf dem Weltgipfel der UNO wird in diesen Tagen die Lage auf unserem Planeten so beschrieben: Die Hälfte der Menschheit muss mit weniger als zwei Euro pro Tag auskommen. 26.000 Menschen sterben jeden Tag an Hunger und Wassermangel. Wir in den Industriestaaten verbrennen heute an einem Tag soviel Kohle, Gas und Öl wie die Natur in 500.000 Tagen geschaffen hat. Die USA geben in 32 Stunden für Kriege und Militär soviel Geld aus wie der UNO in einem ganzen Jahr zur Verfügung steht. Wegen des Treibhauseffektes rotten wir jeden Tag bis zu hundert Tier- und Pflanzenarten aus und vergrößern die Wüsten ... [ Lesen ]
Nehmen Sie bitte Papier und Bleistift zur Hand und lesen Sie dann weiter. Malen Sie in der oberen Hälfte des Blattes einen großen Kreis. Darunter nebeneinander 3 kleinere Kreise. Unten schließlich - in der Mitte - einen letzten Kreis. Der obere Kreis stellt die Energiereserve der Sonne dar. Der mittlere linke Kreis symbolisiert die Erde mit seinen Energiespeichern und Rohstoffreserven. Der mittlere Kreis stellt unsere Wirtschaft dar und alles, was wir so produzieren an Gütern, Dienstleistungen und Kunst - kurzum: unseren Wohlstand. Der mittlere rechte Kreis stellt die Finanzwelt dar, einschließlich Zins und Zinseszins. Der Kreis unten schließlich symbolisiert unseren produzierten, ... [ Lesen ]
... und Mountainbiker. Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. §14 Abs.1 Bundeswaldgesetz v. 2.5.1975 (BGBl. I S.1037) Man soll annehmen können, daß Erholung im Walde schon angesichts ihrer vermeintlichen Profanität keine Gedanken über ihre politische Zukunft erfordert. Doch ganz im Gegenteil entwickeln sich Irrungen und Verwirrungen, die eine "Selbstverständlichkeit" in Frage stellen können. Seit bald 30 Jahren dürfen Radfahrer ausdrücklich und gesetzlich manifestiert den Wald zum Zwecke der Erholung nutzen. Näheres regeln die ... [ Lesen ]