geb. 1978, Fachbuchautor und wirtschaftlich-demokratischer Querdenker
Wir leben in einer Welt, die durch immer mehr wirtschaftliche Probleme (Finanzkrise, Überschuldung, Massenarbeitslosigkeit, Lohndumping, etc.) gekennzeichnet ist, während mehr und mehr kapitalistische Interessen das politische und ökonomische Geschehen dominieren. Der Mensch tritt in den Hintergrund und steht als Zauberlehrling seiner Schöpfung hilflos ausgeliefert gegenüber.
Im Jahre 2004 wurde in Kanada eine Dokumentation über den Kapitalismus mit dem Titel "The Corporation" veröffentlicht. Eigentlich nichts Ungewöhnliches: Die üblichen Verdächtigen in Sachen Kapitalismuskritik, wie Michael Moore und Noam Chomsky, haben Gastauftritte.
Gibt es noch Hoffnung für die Demokratie in einer Zeit, in der sich die Politik an den Vorgaben von Schattenkabinetten, wie beispielsweise dem ERT (European Round Table) oder dem TABL (Transatlantic Business Leaque), orientiert und Bundespräsidenten für das Volk sprechen dürfen, die schon ganze Volkswirtschaften in den Ruin getrieben haben?