Galeristin – Kulturmanagerin. Gemeinsam mit Hans-Jürgen Müller Aufbau der Sammlung „Tiefe Blicke“ – Kunst der 80er Jahre – Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Ab 1984 Arbeit am Projekt Atlantis-MARIPOSA, Teneriffa, Interdisziplinäre Begegnungsstätte für Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.
Ein aktuelles Problem der westlichen Kultur ist die Ausdifferenzierung des Wissens in Expertenwissen und die fehlende Kraft und Kompetenz zu seiner Reintegration und Synthese und damit zu einer integrierten Nutzung und Anwendung. Einiges deutet darauf hin, dass auch die jetzigen Schüler und Studenten, also die zukünftigen Experten, dafür in den derzeitigen Bildungsinstitutionen und -prozessen nicht oder nur unzureichend Kompetenzen entwickeln können.
Ausgehend von humanistischen Grundprinzipien wurde auf der Kanareninsel Teneriffa unter Mitwirkung zahlreicher Künstler aus aller Welt ein außergewöhnliches Kulturprojekt geschaffen.
Was fordert einen als Bürger dieses Landes heraus, die gesellschaftliche Entwicklung nicht einfach hinzunehmen. Warum versucht man, neue Impulse zu setzen? Für mich waren das sicher unsere Kinder. Wenn man der Kriegsgeneration angehört, weiß man, wie wichtig es ist, ganz persönlich Verantwortung zu übernehmen.