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Globalisierungspolitik


Unter Globalisierung versteht man Prozesse einer zunehmenden internationalen Verflechtung verschiedenster Bereiche unseres Planeten. Diese Intensivierung der globalen Beziehungen geschieht auf allen Ebenen (einzelne Menschen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten) und in allen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation etc.). Die damit verbundenen Veränderungen von ökonomischen, politischen, sozialen, kulturellen, ökologischen und weiteren Verhältnissen werden Globalisierungseffekte genannt. (Quelle: Wikipedia)


Beiträge aus dem Bereich Globalisierungspolitik:


03. Februar 2009

Ernährung und Marktwirtschaft

Hermann Kroll-Schlüter

Hermann Kroll-Schlüter

In der Zeit zwischen 1870 und 2000 hat die Welt-Landwirtschaft tendenziell immer mehr Nahrungsmittel für immer mehr Menschen zu immer geringeren Preisen produziert. In den vergangenen 50 Jahren sind die Weltagrarpreise, zumal die Getreidepreise, erheblich gesunken und haben heute noch nicht wieder das Niveau von damals erreicht. Sinkende Preise führen zu sinkendem Interesse an der Landwirtschaft und zu geringen Investitionen. Dies führte auch zu einem sinkenden Anteil der Landwirtschaft an den weltweiten Ausgaben für Entwicklungshilfe. (Getreidepreise Anfang 2008 = 25 Euro, Ende 2008 = 12 Euro.) 6,6 Milliarden Menschen leben heute auf der Erde, davon 80 % in Entwicklungsländern. 8,3 Milliarden  ... [ Lesen ]


24. Dezember 2008

Urbanität

Wolf Schneider

Wolf Schneider

Lieber dicht als zerstreut? Wenn's was bringt. Vorgestern kam die Montagsausgabe der SZ, aber ohne die New York Times Beilage. Ich war enttäuscht, denn das beste fehlte. Das beste? Erstens ist diese Beilage auf Englisch, zweitens hat sie nicht viel mit unserer Region zu tun (Oberbayern, Deutschland, Europa); sie enthält sogar eine Seite die sich nur mit der Stadt New York beschäftigt. Warum nur empfinde in dann die NYT-Beilage in der SZ als so gut? Unter alledem, was die SZ in der Woche zu bieten hat: das SZ-Magazin (witzig, manchmal genial), die Beilage »SZ am Wochenende« (zum Nachdenken; unter Klaus Podak  ... [ Lesen ]


06. März 2008

Globalisierung mitgestalten – Regionalgeld als Hebel

Norbert Rost

Norbert Rost

Regionalgeld ist angewandte Kapitalismuskritik. Kapitalismuskritik, weil die Betrachtung der Wirtschaftswelt aus Sicht des Geldes Kritikpunkte an unserer Art des Wirtschaftens offenbart, angewandt, weil Regionalgeld als umsetzbares und in verschiedenen Regionen umgesetztes Werkzeug die Kritik nicht nur im Reden sondern im Tun real werden läßt. Unser Wirtschaftssystem ist nicht perfekt. Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrisen, eine zunehmende Schere zwischen Arm und Reich sowie die Umweltzerstörung sind Aspekte, die deutlich machen: Es gibt sehr viel Raum für Verbesserungen. Ein Beispiel: Geldvermögen wachsen durch Zins und Zinseszins exponentiell. Geld stellt jedoch einen Anspruch ans Bruttoinlandsprodukt (BIP) dar, also quasi ein Anteilsschein auf die Menge aller produzierten Produkte  ... [ Lesen ]


02. März 2006

Globalisierung und Kolonialismus

Wolf Schneider

Wolf Schneider

Wenn wir über die Globalisierung jammern, vergessen wir gerne, dass sie im Kolonialismus wurzelt Jahrzehnte lang ist in Deutschland Jahr für Jahr der Lebensstandard pro Kopf angestiegen. Nun stagniert er und nahm letztes Jahr sogar um circa 1% ab. Aua, das tut weh! Grad erst hat man sich an die Mitgliedschaft im Club der Reichen gewöhnt, nun ist sie in Gefahr, und es wird ausgiebig gejammert. Viel schlimmer als diese Stagnation oder das langsame Abnehmen des Lebensstandards aber finde ich, dass der Abstand zwischen den Reichen und Armen innerhalb der meisten Länder der Erde so sehr und schier unaufhaltsam steigt. Das  ... [ Lesen ]


05. September 2005

Lasst uns die Globalisierung globalisieren!

Dr. Frank-Jürgen Richter

Dr. Frank-Jürgen Richter

In Indien tobt derzeit ein Streit, ob die Vereinbarungen der Welthandelsorganisation im Agrarbereich nicht ein Ausverkauf indischer Interessen seien. Handelsminister Kamal Nath beteuert, dass er von den Industrieländern eine Absichtserklärung zum Abbau von Agrarsubventionen erhalten konnte. Dieser Subventionsabbau ermögliche indischen Bauern zukünftig ein besseres Abschneiden auf den Weltmärkten. Naths Kritiker halten allerdings dagegen, dass die reichen Länder die armen erneut über den Tisch gezogen haben. Denn der Subventionsabbau sei mit einer weiteren Öffnung der Weltmärkte für Industriegüter und Dienstleistungen, die meist aus Europa und Nordamerika stammen, erkauft worden. Dieser Streit verdeutlicht die kontroverse Debatte um die sogenannte 'Globalisierung', also die wachsende  ... [ Lesen ]


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