Gesellschaftspolitik

Gesellschaftspolitik ist ein Oberbegriff, mit welchem eine Mehrzahl von Maßnahmen bezeichnet werden, die auf die Verwirklichung einer nach bestimmten Werten organisierten Gesellschaft und ihrer Ordnung abzielen. Politische Maßnahmen können als Teil einer bestimmten Gesellschaftspolitik verstanden werden, wenn sie sich in eine systematische und in sich konsistente Gesamtkonzeption des Zusammenlebens einordnen. (Quelle: Michael Gemperle)

Wenn man Meldungen liest, auf europäischer Ebene diskutiere man darüber, nur noch bürokratisch vorgegebenes Saatgut nutzen zu dürfen, fragt man sich: Wohin sind wir eigentlich unterwegs? Essen muss jeder. Essen wächst nicht in Supermärkten. Sicher? Wenn ich nur noch Samen ausbringen darf, der auf irgendeiner Liste steht, stellt sich die Frage: Wozu dient diese Liste? Soll sie genetisch veränderte Samen verhindern? Oder soll sie nur noch solche Samen ermöglichen, auf die irgendein Saatgut-Konzern Lizenzen vergeben kann?

Die eigentliche Krise haben wir wohl noch vor uns. Es ist zu befürchten, dass irgendwann das auf Verschuldung gebaute Spekulationssystem aus dem Ruder läuft. Es könnte sein, dass die Finanzkrise eines Tages zu einer drastischen Geldabwertung führt, die die gesamte westliche Welt betrifft -und diese unmittelbar in eine schwere Ölkrise einmündet. Aus einer Ölkrise erwächst hier schnell eine Mobilitäts- und Produktionskrise. Und daraus folgt eine Versorgungskrise. Nach 75 satten Jahren könnte wieder Hunger einkehren. Es ist keineswegs auszuschließen, dass auch künftig Notzeiten kommen, in denen sehr viele Menschen hungern und auch verhungern; frieren und auch erfrieren. Auch in Sachsen.

Sehr geehrter Herr MdB Heveling, Sie sagen es so schön: „nur weil man sagt, man sei gut, ist man es noch lange nicht." Dem kann ich nur entgegnen: Nur weil man sagt, dass die Netzgemeinde einen Kampf gegen das Bürgertum führe, nur weil man behauptet, es gebe einen Kampf, nur weil man in den Raum stellt, dieser vermeindliche Kampf würde auch noch verloren gehen, heißt das noch lange nicht, dass dies auch so ist.

Wer hat schon Interesse an Halifax? Jeder, so scheint es, will man den ausführlichen Medienberichten über den „angesehen Staatsmann“ auf der hiesigen Seite des Atlantiks glauben schenken. Überraschend, wie Phönix aus der Asche, tauchte Herr zu Guttenberg, ganze 9 Monate nach seinem Rücktritt, Ende November 2011 wieder auf der Medienbühne auf.

Wer kennt Curitiba? – Wenn hierzulande einer weiß, was das ist, dann vermutlich wegen Jaime Lerner ... Aber der Reihe nach: Curitiba ist eine Stadt. Immerhin eine Millionenstadt, ungefähr von der Einwohnerzahl Hamburgs. Sie liegt im brasilianischen Hinterland und war eine dieser typischen Problemstädte, von denen es in den Schwellenländern viel zu viele gibt: Kriminalität, schlechte Infrastruktur, Verkehrschaos, Umweltzerstörung.

Tellerwäscher bleibt Tellerwäscher. So lässt sich das von vielen Medien in Talkshows gezeichnete Bild einer blockierten Gesellschaft ohne Aufstiegschancen aus den Schichten mit geringem Einkommen zusammenfassen. Zwei Drittel der unteren Sozialschichten, auch 50 Prozent der Mittelschicht sind überzeugt, dass sozialer Aufstieg in Deutschland vor allem den Bevölkerungskreisen offen steht, die in der Schichthierarchie bereits relativ weit oben angesiedelt sind.

Langfristig gesehen sind wir alle tot, sagte John Maynard Keynes 1923, vermutlich als Antwort auf die dubiose Prognose eines Wirtschaftsweisen. Das wurde seitdem zum viel zitierten geflügelten Wort, immer dann, wenn es darum ging, allzu spekulative, weitreichende Zukunftsprognosen zurück auf den Teppich zu holen. Genau genommen aber heißt es sowas wie »nach mir die Sintflut«: Ist mir doch egal, was nach meinen Tod passiert; jetzt treibe ich Raubbau an der Erde und ihren Ressourcen, in 20 oder 50 Jahren bin ich tot.

Die Jungen lösen die Alten ab, so ist das überall, auch in der Politik. Und auch dort kann man von den Alten lernen – manches, aber nicht alles. Einiges muss von den Jüngeren völlig neu durchdacht werden. Helmut Schmidt gehört zu den »Ältesten« (the elders) der deutschen Politik. Er wird gehört und gelobt für seine weise Vorausschau. Doch auch hier braucht es eine Ablöse.

Mit allem Respekt für die Weitsicht des Alten, der nun jenseits von Parteipolitik und fast schon jenseits des Nationalen über die Zukunft der Menschheitsprobleme nachdenkt, antwortet hier ein Jüngerer und findet, dass ein Kernthema fehlt – die Identität.

Wenn ein Problem groß ist, dann lässt es sich nicht mit schwachen Mitteln und matten Visionen lösen? Wer kleine Instrumente will, hat die Größe des Problems nicht kapiert. Nur ausreichend große Instrumente sind geeignet. Für deren Akzeptanz braucht es jedoch eine neue gesellschaftliche Vision ohne endloses Wachstum.

Die deutsche Werbewirtschaft macht einen jährlichen Umsatz von rund 30 Mrd. €. Jeder Deutsche wird im Durchschnitt also pro Jahr mit etwa 370 € an Werbung bedacht. Doch niemand hat ihn gefragt, ob er diese Leistung auch haben möchte. Er bekommt sie, ob er will oder nicht - muss sie aber letztlich selbst bezahlen. Und er bezahlt – klaglos.

Klar: „Krüppel“ zu sagen ist politisch nicht korrekt, denn das hieße, Menschen mit Behinderung herabzuwürdigen. Menschen dürfen nicht diskriminiert werden, sei es aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer sozialen, körperlichen und geistigen Verfassung oder ihrer sexuellen Neigung. Aus dem selben Grund ist der „Neger“ im Sprachgebrauch zum Schwarzen oder Deutsch-Afrikaner geworden, der Ausländer zum Menschen mit Migrationshintergrund. Das alles ist politisch korrekt –ethisch ist es deswegen noch nicht.

Jugendliche rund um den Globus kennen die Ergebnisse der Fußballbundesliga. Internet und Sattelitenfernsehen machen es möglich. Aber die modernen Medien transportieren auch die Bilder vom Komasaufen deutscher Jugendlicher auf Mallorca und aus dem Container von Big Brother bis in die Innere Mongolei und ins Amazonasgebiet.

Wenn es denn einen Konsens gibt unter den Religionen und religiösen Bewegungen, dann ist es wohl der, die Erkenntnis der Einheit in der Vielfalt, des Ich (oder Selbst) und des Ganzen zu erlangen. Auf dem Weg zu diesem hohen Ziel gibt es jedoch keine Einheit unter den Einheitsuchern, sondern Unterschiede, Missverständnisse und Streit. Denn der Kontinent, den diese Sucher aufgebrochen sind zu erforschen, ist noch immer der große Unbekannte.

Was wollen wir auf dem Weg in die Zukunft mitnehmen? Welche Werte und Leitbilder? Welchen Wohlstand und welche Lebensqualität? Der Publizist Peter Felixberger hat genau hingesehen: Auf die Erfolgreichen im Karussell der individualisierten Gesellschaft. Auf die gesellschaftliche Mitte auf dem schwankenden Schiff der sozialen Marktwirtschaft. Und auf die Schwachen in den lautlosen Ghettos lebensweltlicher Kränkung. 10 Dinge hat er in seinen Zukunftsrucksack eingepackt.

Sie dürfen, liebe Glossenleser, nicht denken, ich säße den ganzen Tag nur rum, freute mich meines Lebens und wunderte mich allenfalls über die Unfähigkeit unserer Regierung. Nein, ich mache mir schon so meine Gedanken, wie ich mein geliebtes Vaterland aus der Krise führen könnte. Und dabei ist es mir klar geworden: Sparen bei den Armen und Kranken bringt's nicht!

Vom Kinderreim über den gesellschaftlichen Tratsch bis zur Erwartung eines himmlischen Paradieses oder dem Entwurf einer politischen Vision ist unsere Kultur auf Geschichten aufgebaut. Wie wahr – oder sonstwie gehaltvoll – aber sind diese Erzählungen im einzelnen? Und wie viel Raum lassen sie, Neues zu erschaffen?

Seit Anbeginn der Zeit ringt der Mensch mit sich. Ein Großteil unserer Kultur und der Weltliteratur dreht sich um den Menschen als Person und Persöhnlichkeit und handelt von unseren Emotionen, von unseren Werten und der Entwicklung des menschlichen Geistes.

Wer auf die Idee kommt, die moderne Welt beherrschen zu wollen, sollte wahrscheinlich zweierlei in Angriff nehmen: erstens darf er seine Macht nur indirekt und vor dem Blick der Öffentlichkeit verborgen ausüben und zweitens muss er die Deutungshoheit über das politisch Korrekte erringen, sich quasi zur letzten Instanz dessen erklären, was ohne Strafe öffentlich gesagt werden darf.

Es gibt heute circa 27 Millionen Sklaven, in absoluten Zahlen mehr als je in der Geschichte der Menschheit, sagt der US-amerikanische Journalist Benjamin Skinner, der vermutlich beste Kenner dieses Themas und der einzige, der je so lange darüber forschte: fünf Jahre lang. Im Interview aber sagte er etwas, das mich stutzig machte: Noch schlimmer als selbst die brutalste physische und psychische Sklaverei sei "die Zerstörung der Identität".

Politik von morgen? Ist irgendwie konspirativ. Genau wie heute. Und doch anders. Peter Marwitz von konsumpf.de verwies in seinem Blog auf einige kritische Artikel zur Wirtschaftswissenschaft und schrieb mir.

Die Koalition aus Union und FDP will sich der demographischen Herausforderung stellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Dimension dieser Herausforderung und ihre politische Handlungsmaxime in ihrer Regierungserklärung vom 10. November 2009 so beschrieben.

Auch wenn es in Deutschland keinen Personenwahlkampf gibt, so kündigt sich schon der amerikanische Stil der Auseinandersetzung an. Die SPD habe, so im Januar 2008 die mehrheitliche Medienmeinung, vor, im Wahlkampf 2009 Frau Merkel durch einen Blick ins Private gezielt „anzugehen“.

Ist diese Gesellschaft reformierbar? Ist sie wenigstens offen? Nicht wirklich. Es flutscht da zwar so einiges raus und rein – Ideen, Personen, vor allem Waren – was in geschlossenen Gesellschaften (Iran, Saudi Arabien, Nordkorea) nicht möglich wäre. Aber bei alledem bleibt diese Gesellschaft doch ungerührt. Sie bewegt sich nicht.

In einem wahren medialen Trommelfeuer wird uns seit einigen Jahren über alle Kanäle der Massenkommunikation die "moderne Informations- und Wissensgesellschaft" angepriesen und - angemahnt. Wie jede Ideologie hält auch unsere derzeitige (deren Namen mir nicht einfallen will, so sie denn schon einen hat) die eigene Verblendung nicht nur für Notwendigkeit, sondern auch kompromisslos für die beste aller Welten.

Das Wort Krise leitet sich her von dem altgriechischen Verb krínein, das trennen und (unter)scheiden bedeutet. Eine Krise ist demnach eine Entscheidung oder eine entscheidende Wendung. Sie ist, wie der Duden definiert, eine Situation oder Zeit, „die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt“.

Vor ein paar Tagen las ich auf der Seite "Wissen" der SZ, dass Meditation gut ist. Wie schön, das zu lesen! "Meditation gegen Stress – Entspannung kann die Gehirnleistung verbessern" steht da in der Überschrift. Das reduziert Meditation zwar auf ein Mittel zur Leistungsverbesserung, aber immerhin wird diese Jahrtausende alte Praxis hier als etwas Nützliches dargestellt und nicht als eine Verirrung von Spinnern und Sektenmitgliedern.

Kein Volk kommt ohne Adel aus. Deutschland glaubt, es zu können. Gefragt, ob Politiker Vorbilder sein sollten, antwortet ein Kolumnist einer großen deutschen Tageszeitung: „Nein, wir leben schließlich nicht in einer Aristokratie, sondern in einer Demokratie.“

Trügerische Ruhe in den Wohnzimmern, die Arbeitslosen und Hartz IV-Empfänger von morgen kaufen ein. Wer weiß, wie lange sie es noch dürfen. Diejenigen, die das Malheur angerichtet haben, erklären, dass es sich um ein unabwendbares Geschick gehandelt habe und greifen noch tiefer in das Schatzkästlein.

Hat die Wiedergewinnung der sozialen Utopiefähigkeit eine reelle Chance in einer Gesellschaft, die sich gegen den Versuch der totalen Ökonomisierung aller Lebenszusammenhänge wehren muss? Oder müssen wir das pure Überleben, den rein rein körperlichen Erhalt der Spezies Mensch, um den Preis des Verlustes der Menschenwürde hinnehmen?

Viel mehr Menschen, ob in führenden gesellschaftlichen Positionen oder "ganz normale Bürger", sollten sich über folgende Fragen, die für die Lebensbedingungen in näherer und fernerer Zukunft dringend beantwortet werden müssen, mehr Gedanken machen: Werden die bestehenden Strukturen der Globalisierung den Trend verstärken, dass die gesellschaftlichen Beziehungsmuster und Bindungskräfte weiterhin erodieren?

Politik ist nicht Geschwätz in Parteisitzungen. Parteien sind ein Element in der Politik, aber sie sind längst nicht das einzige. Politik ist, seinem Wahlkreispolitiker einem Termin aus dem Kreuz zu leiern und ihm bei einem persönlichen Gespräch zu erläutern, warum man ihn gewählt hat. Oder sie. Oder warum man sich das beim nächsten Mal sparen wird.

Werte und Wertewandel sind seit den 70er Jahren ein nicht versiegender Quell an Themen der öffentlichen Diskussion. Vor allem auch im Hinblick auf Folgen der Wiedervereinigung Deutschlands und ein kürzlich erfolgtes Konjunkturtief der deutschen Wirtschaft ist die Debatte um „deutsche Werte“ wieder aufgeflammt.

„Unerkannte Mittler“ wurden sie in einem linken, friedensbewegten Webportal genannt. Eine „wichtige Scharnierfunktion“ wird ihnen von Dr. Lutz Bertling zugeschrieben. Auf jeden Fall verbindet sie eines: Das Studium an einer der Universitäten der Bundeswehr. Hier ist die Rede von den Alumni der Bundeswehruniversitäten in Hamburg und München.

Vorweg: Es gibt ein lustiges Gedankenspiel, bei dem man für richtig gehaltene Merksätze und Sprichworte durcheinander schüttelt und schaut, was dabei herauskommt. Oft ergibt sich aus solch einer Verdrehungstechnik selbstverständlich allerlei Unsinn, doch die brauchbaren Ergebnisse sind zahlreich.

"Ein garstig Lied! Pfui! Ein politisch Lied! Dankt Gott mit jedem Morgen, dass Ihr nicht braucht fürs Röm'sche Reich zu sorgen! Ich halt es wenigstens für reichlichen Gewinn, dass ich nicht Kaiser oder Kanzler bin ..."

Auf zwei kleinen Parteitagen wurden in der vergangenen Woche die Weichen für eine der wichtigsten Fragen der deutschen Politik gestellt: Wer wird nach 2009 in Berlin regieren? Zwei Szenarien sind wahrscheinlich: Erstens eine Dreier-Koalition zwischen einer der beiden Volksparteien sowie der FDP und den Grünen und zweitens eine rot-rote Koalition zwischen der SPD und der Linken.

Prof. Hugo de Garis ist ein brain builder. Er produziert künstliche Gehirne. Dies tut er mit Hilfe von neuronalen Netzen, die er auf Computern simuliert.

Neulich las ich in der New York Times, die als die beste Zeitung der Welt gilt (zu Recht, meine ich), einen Bericht über NATO-Truppen in Afghanistan. Die Militärs rückten in eine Gegend vor, die sie von Taliban frei machen sollten: "(to) clear it of Taliban insurgents".

Da hat Bischof Walter Mixa etwas angerichtet. Hat er Recht oder hat Frau von der Leyen Recht? Kardinal Meisner gibt ihm Recht. Er ist davon überzeugt, dass diese Aussage "um das Heil des Volkes willen" so drastisch sein müsse.

In Deutschland wird die Zahl derer, die sich im Dunkeln verbergen müssen weil sie keinen Aufenthaltsstatus haben, auf eine halbe bis 1,5 Millionen geschätzt - für Bonn und Umgebung sprechen Schätzungen von 3 000 bis 4 000 Menschen ohne Papiere. Sie werden in der Öffentlichkeit oft auch als "Illegale" bezeichnet. Sie selbst sehen sich daher als "Illegalisierte", da kein Mensch illegal sein kann.

Kurt Tucholsky, warum hast du zu Hitler nichts gesagt? Warum hast du geschwiegen? Wie konnte es soweit kommen, dass der schärfste und witzigste Satiriker der Weimarer Republik, dieser großartige, linksintellektuelle Publizist und Pazifist seine Berliner Schnauze hielt, als Hitler an die Macht kam und ganz Deutschland faszinierte?

Unser Leben wird zunehmend komplexer und die Angst aufgrund tief greifender gesellschaftlicher Änderung greift um sich. Sie lähmt unsere Politik und hindert sie, mutige Entscheidungen zu treffen. Sie macht aus Jugendlichen angesichts des prekären Arbeitsmarktes meinungslose, egozentrische Jasager. Die Generation 50+ mutiert zu ängstlichen Kaninchen, die trotz breiten Erfahrungsschatzes befürchten müssen, aufgrund fortschreitender technischer Rationalisierung im Hartz-4-Sumpf zu versinken.

Mit der Globalisierung wird vielfach die ‚multikulturelle Gesellschaft' verbunden, einem Begriff, der in weiten Teilen der Bevölkerung Unbehagen auslösen. Zur ‚multikulturellen Gesellschaft' gehören auch so genannte ‚Kulturhybriden'. Die Menschen, die dieses Merkmal tragen - bikulturell aufgewachsene Menschen - werden in der o. a. Diskussion, aber auch von der Interkulturalitätsforschung wenig beachtet bzw. vielfach ‚miß'-achtet.

Im Wahlkampf zählt zu 86 Prozent die Persönlichkeit der Politiker, die Sachkompetenz nur zu 14 Prozent. Circa zwei Millionen Wähler haben, so Forsa-Chef Manfred Güllner, nach dem TV-Duell 2005 zurück zur SPD gefunden – wegen der starken Persönlichkeit Gerhard Schröders.

Unser Harald Schmidt, angeblich erste Adresse im Deutschen Fernsehen für Satire und Witz hat ein Interview gegeben und lässt uns ungefragt Teil haben an der Armut seines Seelenlebens. Was er uns so freimütig offenbart, ist so bemerkenswert, dass wir es uns Wort für Wort auf der Zunge zergehen lassen sollten.

Grad hab ich im ZDF das Dokudrama "Die Hölle von Verdun" gesehen. Dachte, es geht 45 min lang, und es ist ein Dokumentarfilm. Es ging dann aber über 90 min und stellte sich als Dokudrama mit sehr starken Spielfilmanteilen heraus. Emotional zu hoch dosiert, fand ich diesen Film; eventuell angemessen für abgebrühte TV-Zuschauer, mir aber hätte auch eine weniger drastische Anwendung der szenischen Mittel gereicht. Der Film hat mich aufgewühlt und wird mich noch tagelang beschäftigen. Ein paar Gedanken hierzu.

Was fordert einen als Bürger dieses Landes heraus, die gesellschaftliche Entwicklung nicht einfach hinzunehmen. Warum versucht man, neue Impulse zu setzen? Für mich waren das sicher unsere Kinder. Wenn man der Kriegsgeneration angehört, weiß man, wie wichtig es ist, ganz persönlich Verantwortung zu übernehmen.

Am Anfang war das böse Wort: "Wir können die Zukunft nicht dadurch sichern, dass wir unser Land als einen kollektiven Freizeitpark organisieren". Am 21. Oktober 1993 bashte Helmut Kohl mittels Regierungserklärung Forderungen nach kürzeren Arbeitszeiten und die vermeintlich zunehmende Null-Bock-Mentalität der Deutschen. Und wie steht es heute um den Freizeitpark Deutschland?

Unredlichkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird gesellschaftsfähig. Unethisches Verhalten scheint nicht nur nicht länger Grund für ein schlechtes Gewissen zu sein, nein, schlimmer noch: ein Massstab, was redlich und was unredlich ist, ist uns verloren gegangen. Erste Anzeichen einer Trendwende sind jedoch in Sicht: Es gibt erste Anzeichen einer neuen Redlichkeit.

Eine Zukunftsvision: Drei voneinander unabhängige und gleichwertige Organe bestimmen in unserer Gesellschaft die Wirtschaft, die Politik und die Kultur.

Die Welt war zu Gast bei Freunden. Das von Peinlichkeit durchdrungene Erschrecken über ausländerfeindliche Übergriffe und die prompte Markierung von No-Go-Areas in den Reiseführern der Gastländer wich während der Fußball-WM - oh Wunder - einem rauschhaften Nett-Sein und so gut wie aggressionsfreier Gemütlichkeit.

Spätestens seit dem Mordfall der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü im März 2005 ist einer breiten Öffentlichkeit bewusst geworden, dass auch in Deutschland Migrantinnen unter Gewalt im Namen der Ehre zu leiden haben. Sie werden unterdrückt, misshandelt, zwangsverheiratet und sogar ermordet.

Es bestehen derzeit drei Arten von gesellschaftspolitischen Problemen: 1. Ökonomischer Niedergang, bedingt durch Überverschuldung der Öffentlichen Haushalte und Unfähigkeit der Anpassung der Arbeitskosten an ein Niveau, das im globalen Wettbewerb aussichtsreich wäre. 2. Zunehmende Starrheit und Ineffektivität der politischen Entscheidungsinstanzen in der Parteiendemokratie. 3. Verunsicherung des "Nationalen Spirits".

In dem sehr anregenden Buch "Zu früh alt und zu spät weise?" von Gordon Livingston fand ich folgenden Gedanken: Seiner Ansicht nach ist es eine Aufgabe der älteren Generationen, den jüngeren Hoffnung zu schenken. Sie sollten vermitteln, dass das Leben lebenswert ist und dass Glück möglich ist.

"Du weißt ja wie das ist mit den Bestsellern", sagte er zu mir. "Du kennst das Geschäft ja auch". – "Ja, ich weiß", antwortete ich. Nur ein Bestseller trägt einen Verlag, der ganze Rest der Titel wird mitgezogen. Wer nicht wenigstens einen Bestseller produziert, kann einstecken.

Helle Aufregung im Radio! Manche Menschen hören, aber sie hören nicht zu. Dann rufen sie beim Sender an und geben ihren Senf dazu. Was der Uwe-Karsten Heye über Ausländerfeindlichkeit gesagt hat, ist doch vollkommen richtig. Endlich mal einer, der ausspricht, was alle denken!

Im neuen Grundsatzprogramm der SPD macht die SPD deutlich, dass sich alle, nicht nur die abhängig Beschäftigten, an der solidarischen Finanzierung der notwendigen Investitionen beteiligen. "Da alle gemeinsam den Nutzen aus solchen Investitionen ziehen, müssen sich auch Unternehmen und vermögende Privathaushalte stärker als bisher an der steuerlichen Finanzierung dieser Aufgaben beteiligen."

Mit der S-Bahn unterwegs im Ruhrgebiet fühle ich mich regelrecht verpflichtet, noch einmal die Werbetrommel zu rühren für das ins Wanken geratende Konzept "Multi-Kulti".

Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft zur Bereicherung Einzelner und großer organisierter Netzwerke in Politik, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft sind in Deutschland weit verbreitet. Viel zu wenige dieser Straftaten werden aufgedeckt. Oft werden sie strafrechtlich nicht verfolgt, weil Polizei, Staatsanwaltschaften und Richter zeitlich und fachlich überfordert sind, politische Vorgaben erfüllen müssen und/oder personell und finanziell mangelhaft ausgestattet sind.

"Das ist alles Psychologie!" sagt ein Börsenmakler, wenn er das Gefühl hat, die Kontrolle über die Ereignisse zu verlieren. Allem Anschein nach haben derzeit viele Deutsche das Gefühl, über die Geschehnisse um sie herum die Kontrolle zu verlieren. Schuld sind natürlich die Politiker, die die offensichtlichen Probleme nicht lösen. Aber sind sie wirklich schuld? Ich frage aus der psychologischen Perspektive: "Warum wählen wir denn immer wieder Politiker, wenn sie allseits bekannte Probleme nicht lösen?" Dazu biete ich drei Antworten an.

Erneut ist eine Debatte entbrannt, die sich an der Frage entzündet, wie in unserer Gesellschaft ein Sterben in Würde gewährleistet werden kann. Gedankenführungen dahingehend, dass es gebietet, Leidende zu erlösen, wenn der ernsthafte Wunsch des Betroffenen besteht, nicht mehr weiter leben zu wollen, machen klar, wie verschwommen heute unsere Vorstellungen von Menschenwürde sind.

Mit dem neuen weltweiten Karikaturenwettbewerb mit Holocaust-Karikaturen, bei dem Goldstücke - auf den Gewinner warten, wird das Abendland vom Morgenland herausgefordert.

Es gab immer Leute, die es sich zunutze machten, dass in der Bevölkerung eine große Verunsicherung gerade in naturwissenschaftlichen Dingen oder Angelegenheiten der Natur herrschte und herrscht. Auch künftig wird es solche Leute geben. Viele Diskussionen werden weiter mit Absicht und oft nicht ohne Nutzung eines vermeintlichen "Herrschaftswissens" nicht sonderlich detailliert, sondern eher mit Schlagworten geführt werden.

Die Eroberung der Sterne? - Herzen zu erobern wäre wohl wichtiger. Ein alter Schlagertext fällt mir ein zum Thema: "Ich hol dir keine Sterne mehr vom Himmel, die liegen nachher doch bloß wieder rum...".

Eigentlich gäbe es ja genügend Gründe, am Ende dieses ereignisreichen Jahrs 2005 mit sorgenvoll umwölktem Blick in die Zukunft zu schauen: Die deutsche Wirtschaft ist ein weiteres Mal – wenn überhaupt – nur schwach gewachsen. Der Arbeitsplatzabbau ist in vielen Branchen ungebremst weitergegangen. Betroffen davon sind immer auch Führungskräfte.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert uns, dass wir unsere Meinung "in Wort, Schrift und Bild frei äußern und verbreiten" dürfen. Das ist gut so. Aber: wenn das ganze nach meiner Ansicht nicht seine Grenzen hätte, bräuchte dieser Betrag nicht so überschrieben zu sein.

"Wie können Sie in DIESER Welt nur optimistisch sein?", lautet eine der meistgestellten Fragen unserer Leser. Zerknirscht und schuldbewusst fragen wir uns selbst: Wie konnten wir überhaupt auf diese schiefe Bahn geraten?

Was Politik meint ist: Führung und Erhaltung eines Gemeinwesens. Es geht also um nichts weniger als um die Frage: 'Wie kann Gemeinschaft gelingen'? Beziehung ist das Wesen von allem, was existiert hat schon Meister Eckhart gelehrt und genau diese Tatsache entgeht uns in den politischen Gestaltungsprozessen.

An den Grenzen des Wissens wird deutlich, wie wenig wir von uns selbst und unserer Umwelt verstehen. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass die menschliche Evolution gerade erst begonnen hat. Analysiert man den Status unserer Zivilisation, werden gravierende Widersprüche sichtbar.

Denke ich an Politik - so denke ich an eine Familie ! Wieso Familie, was erwarte ich von einem Familienvater, oder was erwarte ich von mir als Familienvater ? Ist es nicht dasselbe, was ich von einem guten Regierungschef( - in ) erwarte ?

Dies war in den 90er Jahren eine auffällige Werbebotschaft der Deutschen Bank, die in ihrer Direktheit als Grundlage für eine erfolgreiche Politik von morgen dienen sollte.

"Nur die dümmsten Kälber, wählen ihre Metzger selber", sagt Herr Stoiber. Und Recht hat er. Auch wenn wir im Norden nicht so intelligent sind, wie die Bayern, so haben wir dennoch das Recht, über unser Schicksal nachzudenken. Und es vielleicht sogar selber in die Hand zu nehmen. Lassen Sie uns über die Qual der Wahl im Jahr des Herrn 2005 gemeinsam nachdenken.

Verlassen Sie sich immer noch am liebsten auf sich selbst und auf Ihr eigenes Können und pflegen Alleingänge? Out, komplett out. Moderne Menschen suchen sich Verbündete für ihre Wege, pflegen Beziehungen und denken in Netzen. Und mit Netzen sind nicht nur die unendlichen Möglichkeiten des Internets gemeint.

Erst letztens hat der Teufel persönlich mir wieder einen Besuch abgestattet. Zu mir kommt er öfter. Das zeugt in mir den Schluss, dass er oft in der Gegend sein muss, wohl zu Besuch bei so ziemlich jedem. Auch bei dir.

Systemfehler lassen sich weder mit Gewalt noch mit mehr Gesetzen beheben. Politik, die im besten Sinn des Wortes "subversiv" ist, entsteht da, wo Egoismus bewusst wird. Ein Plädoyer für eine Revolution der kleinen Schritte.

Dies müsst ein wahrer Vogel sein, dem niemals fiel das Landen ein - Der entfesselte Mensch in einer Neuen Ökonomie. Ich möchte Ihnen zunächst eine Geschichte nahe bringen, die mir der österreichische Psychologe Paul Watzlawick einmal erzählt hat.

In den westlichen Industriegesellschaften gibt es seit einigen Jahren keinen qualitativen politischen und gesellschaftlichen Fortschritt. Politischer Stillstand und Rückschritte kennzeichnen unsere Zeit, ganz besonders in der Entwicklungs-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik und im völlig misslungenen "Kampf gegen den Terror".

Immer mehr Bücher, Zeitschriften, Artikel, Tagungen und Vereine befassen sich mit dem Thema Zukunft in allen möglichen Bereichen. Allzu gern konzentriert man sich dabei auf Technik, Ökologie, Wirtschaft oder Politik. Was meistens fehlt, das ist das Thema Mensch.

Wohl fast alle Menschen eint der Wunsch, in einer Gesellschaft zu leben, in der Respekt und Solidarität keine Fremdworte sind, in der es - einfach ausgedrückt - menschlich zugeht. "Wer möchte nicht in Fried und Eintracht leben? Doch die Verhältnisse, die sind nicht so", hat Bert Brecht in der "Dreigroschenoper" geschrieben.

Im postmodernen Orientierungsverlust liegt der tiefere Grund für das zunehmend technokratische Politikverständnis. Die Politik fühlt sich normativen Ansprüchen nicht mehr verpflichtet. Sie beschränkt sich auf Einzelmaßnahmen und ad hoc-Lösungen, die sich in kein Gesamtkonzept mehr fügen.

Immanuel Kant definierte die Aufklärung des 18. Jhd. als »Aufbruch des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit« (so habe ich den Wortlaut in Erinnerung). Dieser Aufbruch aber sparte einen wichtigen Bereich aus: die Religion. Bis heute glauben die meisten Menschen, ihr religiöses Dasein hätten sie höheren Mächten zu verdanken (bzw. die Schuld dafür dort zu suchen). Als religiöse Wesen sind wir unmündig geblieben bis heute.

"Durch Deutschland muss ein Ruck gehen" sagte schon vor Jahren der frühere Bundespräsident Roman Herzog. Und er hatte Recht. Viele Menschen sind frustriert und die frühere Wirtschaftsnation Deutschland ist weltweit stark zurückgefallen. Man hat es den Unternehmern schwer gemacht, in Deutschland Unternehmer zu sein oder Unternehmer zu werden.

Gemeinsamkeiten hervorheben, Unterschiede achten - zugegeben, eine ziemlich simple Formel für eine Vision, doch wenn man etwas näher hinschaut, ist klar zu erkennen, dass die Menschheit heute mehr verbindet als sie trennt.

Wo fangen Grenzen an? Im Kopf? Auf Karten? Es gibt die unterschiedlichsten Grenzen auf diesem Planeten. Natürlicherweise oder - und das ist meistens der Fall - unnatürlicher Weise. Grenzen, die wir uns selbst geschaffen haben. Grenzen in unseren Köpfen. Grenzen in unserem Denken und Handeln.

"Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie nicht zu trennen". Obwohl diese Worte aus Goethes "Faust" fast 200 Jahre alt sind, haben sie nichts an Aktualität verloren. Vielmehr scheint es so, als würde in den heutigen Tagen Handel, Krieg und Piraterie erst zur vollen Blüte gelangen.

Neben Weihnachten ist Ostern für viele eines der wichtigsten allgemeinen Feste im Jahr, schon wegen des zweiten beziehungsweise dritten Feiertages und des damit verbundenen verlängerten Wochenendes. Für nicht wenige erschöpft sich in dem, sich daraus ergebenden Kurzurlaub der Sinn der Feiertage. Nachdenkliche Menschen werden sich damit nicht zufrieden geben, weil darin für sie mehr und anderes enthalten ist.

Der Begriff "Generationengerechtigkeit" ist dabei, die politische Agenda zu erobern. Im Grundsatzprogramm der Grünen, verabschiedet am 17. März 2002 in Berlin, ist der "Generationengerechtigkeit" ein eigener Unterabschnitt gewidmet, auch in der Diskussion um ein neues Grundsatzprogramm der SPD spielt der Begriff eine zentrale Rolle. In den Wiesbadener Grundsätzen der F.D.P. wird er bereits häufiger verwandt als "soziale Gerechtigkeit" und die "Junge Gruppe" von CDU/CSU hat ein vielbeachtetes Positionspapier dazu herausgegeben.

Die rechtsnationale Partei NPD hat den Sprung ins sächsische Parlament geschafft. Jetzt wird es konkret: Die Partei hat im Parlament für ein Eklat gesorgt. Wie weiter?

Ein paar Gedanken anlässlich der unfassbaren Geschehnisse in Südostasien. Mit der Flutkatastrophe in Südostasien zurecht zu kommen, ist schwer. Oder vielmehr: Für die meisten Menschen so gut wie unmöglich - weil sie Angehörige oder ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Oder beides. Und selbst wir, die wir das Ganze nur zu Hause in unseren Wohnzimmern per TV miterleben, sind betroffen. Fassungslosigkeit, Schock und tiefe Trauer bestimmen die Weltöffentlichkeit.

Politik ist die Gesamtheit der Regelkreise menschlichen Zusammenlebens. Die derzeitige Politik ist überwiegend gekennzeichnet von einer Gewinnmitnahme-Haltung und Sozialdarwinismus. Umwelt und Menschlichkeit werden permanent mehr geschädigt als gefördert.

Christian bat mich in einer eMail, meine Gedanken zur zukünftigen Gestaltung der Gesellschaft für das Forum Politik-Poker aufzuschreiben. Besonders interessiere es ihn, wie ich mir die Politik von morgen vorstelle, welche Ideen und Vorschläge ich habe. Ich empfinde dieses Ansinnen als Ehre, und werde versuchen, so gut es geht, diesem Wunsch nachzukommen.

Eine interessante Idee, dieser Politik-Poker. Engagierte Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens in Deutschland geben ihren Senf zur Lage der Nation. Ungefähr fünfzig Beiträge gibt es heute, Ende Oktober 2004. Gerade habe ich sie gelesen, mir schwirrt noch der Kopf. Auf Schriftgröße 12 in Times-Schrift sind es zusammen mehr als 100 Seiten Text.

Kein Tag vergeht, an dem nicht von Gewalt berichtet wird: Terrorakte, Vergeltungsschläge, Folter. Fast schon haben wir uns daran gewöhnt. Die Gewalt trifft uns nicht persönlich. Denn das Meiste davon passiert in Gebieten, die von Deutschland weit weg sind.

Politik bedeutet, mit dem Lebensraum Erde und allem Lebendigen sorgsam umzugehen und das Zusammenleben der Menschen so zu organisieren, dass alle in größtmöglicher Sicherheit, Eigenständigkeit und Zugehörigkeit leben und gleichzeitig ihre unverwechselbaren Beiträge zum guten Zusammenleben leisten können.

Lieber Herr Lafontaine. Da ich ihren Auftritt bei der Montagsdemonstration sah, fiel mir ein, dass gerade Sie an unserer heutigen Misere wirklich keine Schuld tragen. Schließlich waren Sie damals der Einzige, der auf die ökonomischen Risiken hingewiesen hat. Damals, als alle noch die Wahl hatten.