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Arbeitspolitik


Arbeitspolitik bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen staatlicher Einrichtungen, die dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten zu verbessern, ihre Arbeitsplätze zu sichern und die Beschäftigungschancen für Arbeitssuchende zu erhöhen. (Quelle: Wikipedia)


Beiträge aus dem Bereich Arbeitspolitik:


23. November 2009

Emotional Employer Branding oder der Kampf um die Ressource Mensch

Jürgen Henke, Dr. Jürgen Albers

Jürgen Henke, Dr. Jürgen Albers

Der Ausbildungsleiter einer großen Kraftfahrzeugmarke mit Produktionsstandort in Berlin vergibt jedes Jahr 20 Ausbildungsplätze, richtige Jungens-Jobs: Mechatroniker, Zweiradmechaniker und ähnliches. Hatte er 2003 noch mehr als 3.000 Bewerber ohne etwas dafür zu tun, reduzierten sich die Bewerbungen innerhalb von nur fünf Jahren auf nur noch 300, also 10%. 2009 waren es dann noch 120, von denen 80 nicht einmal einer allerersten Sichtprüfung standgehalten haben. Mittlerweile beteiligt sich das Unternehmen an Messen, ist im Web unterwegs ... Nein, wir reden hier nicht von Ingenieuren, sondern von Auszubildenden. BSN medical Deutschland, einer der weltweit größten Anbieter in den Produktbereichen Starr- und Stützverbände, Binden,  ... [ Lesen ]


04. Juni 2008

Weg aus der Sackgasse

Franziska Drohsel

Franziska Drohsel

Das Prinzip „Fördern und Fordern“ überdenken. Die Gesellschaft hat das Soziale wieder entdeckt. Nach Jahren des radikalen Systemumbaus hin zu einem Staat, der seine Bürger nach Marktkriterien sortiert, sie in nützlich und überflüssig einteilt, die öffentliche Daseinsvorsorge privatisiert und damit staatlichen Handlungsspielraum abgibt, lichtet sich der Nebel und die Sackgasse wird sichtbar, in die sich der Staat begeben hat. Ein Kernstück der Ideologie, die in den letzten zehn Jahren hegemonial war ist der Gedanke, dass man die Krise am Arbeitsmarkt zumindest abdämpfen kann, wenn man auf die Erwerbslosen nur genug Druck ausübt. „Fordern und Fördern“ heißt die Devise, dank derer der  ... [ Lesen ]


19. Mai 2006

Fortschritt

Mario Müller

Mario Müller

Was sehen wir eigentlich als Fortschritt an? Was bringt uns Menschen weiter? Arbeit Wenn ich wieder lese, wie die Bundesregierung sich in einer fast manischen Art und Weise auf die Hartz IV Empfänger stürzt, um dort einen Missbrauch einzudämmen, der doch eigentlich locker aufgefangen würde, wenn in den Amtsstuben der Missbrauch verschwände. Aber ich will hier nicht aufrechnen, oder polemisieren Viel interessanter ist darüber nachzudenken, was Arbeit heute bedeutet. Wenn man den neuesten Statistiken Glauben schenken darf, verdienen immer weniger Menschen Geld mit Arbeit, andererseits sind aber immer mehr Menschen auf Geld aus Arbeit angewiesen. Irgendwie beisst sich die Katze hier  ... [ Lesen ]


05. April 2006

Die soziale Entscheidung

Wilfried Michalski

Wilfried Michalski

Zu den interessanten sozialen Phänomen gehört sicherlich, welche unterschiedliche Stellung das Berufsleben in den verschiedenen Völkern und Kulturen einnimmt. Während man sich mit manchen "Südländern" durchaus eine geraume Weile über alles Mögliche unterhalten kann, ohne das Berufsleben anzusprechen, ist im Umgang der Deutschen untereinander die Frage nach dem Beruf alsbald ein Thema des sich nur anbahnenden Gesprächs. Viele Deutsche tragen bis heute Namen, die, manchmal schon seit Jahrhunderten, den Namensträger über den Beruf benennen. Jeder kennt irgendwo einen "Jäger," "Wagner", "Schreiner," "Müller," "Meier," "Schmied," "Fischer", usw.. In solchen Namen zeigt sich, wie sehr die Menschen mit ihrem Beruf verbunden sind. Wie  ... [ Lesen ]


29. Januar 2006

Gleicher Lohn in aller Welt

Manfred Julius Müller

Manfred Julius Müller

Der Kampf gegen das internationale Lohndumping Warum soll jemand, der in Polen eine Waschmaschine zusammenbaut, nur ein Zehntel von dem verdienen wie sein Kollege in Deutschland? Ein derartiger Unterschied ist weder gerechtfertigt noch wirtschaftlich verträglich, denn bei einem zollfreien Welthandel ist bei einer so großen Diskrepanz kein einziger deutscher Arbeitsplatz mehr sicher. Die zehn Millionen Arbeitsplätze, die Deutschland dem zollfreien Weltmarkt und der EU bereits geopfert hat, sollten genügen, auch ungewohnte und unbequeme Überlegungen anstellen zu dürfen. Das Volk will gar keine Ausbeutung Der deutschen Bevölkerung wird immer wieder vorgeworfen, sie lebe auf Kosten anderer, ihr hoher Lebensstandard beruhe auf der  ... [ Lesen ]


04. Dezember 2005

Das Grundeinkommen

Prof. Götz W. Werner

Prof. Götz W. Werner

Hat es unsere Gesellschaft nötig, auch nur einen einzigen Bürger durch das soziale Netz fallen zu lassen? Unsere Produktivität steigt ständig, nur nehmen wir das schon nicht mehr wahr. Durch unser System der mit hohen Steuern und Abgaben belegten Erwerbsarbeit wird den Unternehmen die Arbeit zu teuer. Deshalb rationalisieren sie, verlagern dabei Arbeitsplätze ins Ausland. Doch erhalten auch Erwerbslose ein Einkommen - finanziert durch Steuern, Abgaben und Lohnnebenkosten. Alle verlieren dabei - Einkommen und soziale Basisleistungen werden für den Einzelnen immer kleiner. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, bei dem die heute bestehenden Transfersysteme zusammengelegt werden, kann das ändern. Dann kann jeder, frei von  ... [ Lesen ]


19. November 2005

Bürgervergessen

Sascha Liebermann

Sascha Liebermann

Freiheit der Bürger statt "Vorrang für die Anständigen" sollte das Ziel unserer Politik sein Nachdem es die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen, wohin uns die Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (vulgo "Hartz-Gesetze") führen: nämlich ins Arbeitshaus, soll vom Irrweg der Sozialpolitik nun abgelenkt werden. Der Bundesminister Clement ruft dazu auf, den "Anständigen" den Vorrang einzuräumen und den "Mißbrauch" zu bekämpfen. Selbst wenn es tatsächlich Mißbrauch gäbe, kann uns dies doch nicht über die Irreleitung hinwegtäuschen, der unsere Reformbemühungen in Deutschland bislang unterliegen - und wohl weiter unterliegen werden. Auch das Ergebnis der Bundestagswahl und die bevorstehende Große Koalition  ... [ Lesen ]


26. September 2005

Arbeitsethik

David Harnasch

David Harnasch

"Sozial ist, was Arbeit schafft" - Nonsense! "Sozial" ist alles und nichts, dem Wort wurde durch inflationären Gebrauch jeder Inhalt genommen. Die APPD (Anarchistische Pogopartei Deutschlands) hatte vollkommen recht mit der These: Jugendliche brauchen keine Lehrstelle, sie brauchen Geld. Vielen Menschen macht ihre Arbeit Spaß, gibt ihnen Befriedigung und womöglich sogar Lebenssinn. Sonst ist Arbeit aber etwas für Sklaven und Maschinen - und für jene bedauernswerten Gestalten, die tatsächlich nichts besseres mit sich anzufangen wissen, die also verwahrt und beschäftigt werden müssen, damit sie nicht ihre Familien prügeln und sich völlig dem Alkohol ergeben. Es fehlt ein politisches Angebot in Deutschland,  ... [ Lesen ]


14. September 2005

Zukunft der Arbeit

Katja Kipping

Katja Kipping

An sich könnten wir in paradiesischen Umständen leben. Immerhin hat sich die Produktivität in den letzten 50 Jahren vervierfacht. Dieser Fortschritt könnte in Form von mehr Zeitwohlstand allen zum Vorteil gereichen. Alle könnten sich mehr Zeit nehmen für Freunde, Familie und all die interessanten Dinge, für die man ja eigentlich arbeitet. Doch die Realität spricht eine andere Sprache. Bedingt durch den Akkumulationszwang führt die Entwicklung der Produktivität vor allem zur Freisetzung von Arbeitskraft, kurz zu Massenarbeitslosigkeit. So liegen inzwischen die offiziellen Erwerbslosenzahlen bei über 5 Millionen. Selbst die Bild-Zeitung sprach kürzlich von 8,5 Millionen. Andere Berechnungen gehen von bis zu 12  ... [ Lesen ]


07. September 2005

Wir sind dabei

Gabriele Fischer

Gabriele Fischer

Ob das den Menschen immer so geht? Da leben sie in Zeiten, die später in Geschichtsbüchern besondere Namen bekommen – und merken nichts davon. Sie ächzen unter der Last der Verhältnisse, blicken zurück, klammern sich an alles, woran sie sich gewöhnt haben. Und können die Entwicklung doch nicht aufhalten. Was ein Glück ist. Ob das den Menschen immer so geht? Da leben sie in Zeiten, die später in Geschichtsbüchern besondere Namen bekommen – und merken nichts davon. Sie ächzen unter der Last der Verhältnisse, blicken zurück, klammern sich an alles, woran sie sich gewöhnt haben. Und können die Entwicklung doch nicht  ... [ Lesen ]


27. August 2005

Neue Wege zum Glück

Gregor Simon

Gregor Simon

"Die Glücksstatistik des Statistischen Bundesamts ist im vergangenen Monat erneut gesunken.", sagt die Nachrichtensprecherin. Eine Utopie? Täglich erreichen uns über die Medien neue Statistiken, die den Erfolg oder den Misserfolg von Politik bescheinigen sollen. Arbeitslosigkeit, Geburtenquote, Verkehrsunfälle, Preissteigerungen. Doch woran kann und woran sollte man den Erfolg von Politik festmachen? Der Lebensstandard in Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren enorm erhöht. Wir sind eine der reichsten Nationen der Welt und dennoch beklagen wir uns über jede schlechte Meldung, die wir den Medien entnehmen. "Bad news are good news", denn sie bestätigen die gefühlte Situation und erleichtern es allgemeine Probleme  ... [ Lesen ]


07. Juni 2005

Politik für Arbeit

Dr. Peter Knauer

Dr. Peter Knauer

Um im Straßenverkehr Unfälle zu vermeiden, müssen sich alle Beteiligten an eine gemeinsame Regel wie die des Rechtsverkehrs halten. Auch Linksverkehr wäre möglich gewesen. Doch nur wenn allein eines von beiden gilt, werden tatsächlich Unfälle vermieden. Politik bemüht sich um die Aufstellung solcher notwendigen gemeinsamen Regeln. Ein besonders geeignetes Verfahren dafür ist die Demokratie. Alle von einer Regelung Betroffenen werden einbezogen. Es genügt aber nicht, dass jeder nur seine eigenen Interessen vertritt und dann die Mehrheit das Sagen hat und die Minderheit das Nachsehen. Vielmehr sollen alle von einer künftigen Regelung Betroffenen so in die Entscheidung einbezogen werden, dass ein jeder  ... [ Lesen ]


14. Februar 2005

Im Hier und Jetzt

Canan Büyrü

Canan Büyrü

Ein Blick in die politische Zukunft Deutschlands sieht düster aus: 1-Euro-Jobs, viele Arbeitslose, Kinderlosigkeit und Armut. Zwar sind die Deutschen Weltmeister im Jammern, aber so hatten sich das selbst meine Eltern nicht vorgestellt, als sie vor knapp 40 Jahren nach Deutschland gekommen sind. Jahrelang hat mein Vater als Schweißer gearbeitet, zuletzt für dubiose Leihfirmen, hat in die Rentenkasse gezahlt, in die Arbeitslosenkasse gezahlt, kaum Krank gefeiert und jetzt, kurz vor seiner Pensionierung, füllen wir gemeinsam die Papiere für das Arbeitslosengeld II aus. Ein endloser Papierstapel, der selbst Akademiker erschlägt. Haben Sie ein Auto, eine Lebensversicherung, wie groß ist Ihre Wohnung? Das  ... [ Lesen ]


29. September 2004

Die Zukunft der Arbeit

Richard Beiderbeck

Richard Beiderbeck

Der Mensch hat nie gerne gearbeitet. Stets war sein Bemühen, sich die Arbeit leichter und einfacher zu machen oder sie ganz auf andere abzuwälzen. Er ersann Werkzeuge, er zähmte Tiere und er unternahm Raubzüge und Kriege, um Sklaven zu erbeuten. Und heute strebt er danach, Reichtümer zu erwerben, um andere bezahlen zu können, die für ihn arbeiten. Wenn die Arbeit also etwas so Unangenehmes ist, warum beklagt man dann, daß es so viele Arbeitslose gibt ? Hat man die Maschinen, die automatischen Fabriken und die Computer nicht gebaut, damit der Mensch in den paradiesischen Urzustand der Arbeitslosigkeit zurückkehren kann ? Und  ... [ Lesen ]


07. August 2004

Aufbruch zu Neuem

Daniel G. Hoffmann

Daniel G. Hoffmann

Jede Zeit benötigt ihre eigenen Antworten. Dieses Zitat von Willy Brandt steht für Aufbruch und Mobilmachung. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts meinte Mobilmachen noch die Formierung zum Krieg. Das hat sich verändert. Heute meint Mobilmachung, dass sich eine Gesellschaft, und zwar die gesamte Gesellschaft mit all ihren Fassetten gemeinsam bemühen muss, um Großes zu vollbringen. Wir kommen nur gemeinsam voran, wenn jeder aus seinem Willen und Geist, seiner Individualität und Schaffenskraft das Optimale erreicht. Ich bin der Meinung, dass wir uns selbst zu wenig damit beschäftigen. Aber auch die Firmenbosse und Manager, die mittlere Führungsebene, die Politiker und alle anderen Verantwortlichen  ... [ Lesen ]


08. Juli 2004

Zur positiven Zeitwahrnehmung

Dietmar Fritze

Dietmar Fritze

Mancher wird nur deshalb kein Denker, weil sein Gedächtnis zu gut ist..." spöttelt Nietzsche. Zeit kann in der Tat zum Mühlstein um den Hals werden, wenn sich die Bürde der Vergangenheit ständig ins Bewußtsein drängt. Deswegen ist es sehr sinnvoll, Zeit auch zu verstehen als etwas, das uns wie ein Füllhorn zum frischen Gebrauch jeden Morgen auf die Bettdecke in die Nähe der Hände geschüttet wird - soll bedeuten: Es ist wichtig, Zeit nicht wie ein zum Tode Verurteilter schier passiv abzusitzen, sondern sie völlig gegenteilig sehr aktiv als ein zu formendes Material anzusehen, das erlaubt, unsere Wünsche, Ziele, Selbstvorstellungen hineinzutöpfern,  ... [ Lesen ]


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