Politik-Poker

Gedanken zur Politik von morgen

Auf politik-poker.de schreiben Mitdenker/innen, Mitspieler/innen und Mitmacher/innen ihre Gedanken, spielen ihre Karten zur Politik von morgen. Ein wachsender, bunter, blühender Gedankenstrauß - aus unterschiedlichsten Blickwinkeln in eine Richtung schauend: nach vorne auf eine sich abzeichnende, mögliche, sinnvolle, wünschenswerte, innovative Politik von morgen. Die Idee → dahinter. Und die neuesten Artikel:

Big Data

Werner Mittelstaedt  |  24.03.2014

Im Windschatten des NSA-Skandals werden die vielfältigen „ganz legalen“ Ausspähungen sowie Manipulationen vieler Millionen Menschen durch Algorithmen, die „Big Data“ nutzen, von großen Teilen der Bevölkerung nicht richtig wahrgenommen und/oder nicht ernst genug genommen. Die Politik agierte und reagierte bislang zu zaghaft und hinkt den vielfältigen Entwicklungen um „Big Data“ ohne Zweifel hinterher. Sie kann zwar diese Entwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr aufhalten, aber trotzdem kann sie mehr für die Sicherheit unserer Daten unternehmen. Doch letztendlich liegt es an uns, die „Hoheit“ über unsere Daten zu bewahren.

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Mut zur Erziehung

Dr. Peter-Alexander Möller  |  11.03.2014

Dass Erziehung ein Thema ist, wird kaum jemand bestreiten. Nahezu täglich und fast im Übermaß hat man damit zu tun, sei es in wiederholter Erschütterung über PISA oder die x-te Neuorientierung im System Schule. Einer Rechtfertigung bedarf das Thema folglich nicht, wohl aber eines guten Grundes. Es ist diese klein- und schon fast weggeredete Zeit, in welcher das Kind noch nicht erwachsen sein kann oder muss. Am Ende muss es hinein in die Erwachsenenwelt: Es muss! Aber wie? Freiwillig!

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Die Lösung der Krim-Krise

Dr.-Ing. Artur P. Schmidt  |  03.03.2014

Viele Europäer denken aktuell, dass Putins Intervention ein Rückfall in den Kalten Krieg ist. Doch „wait a minute". War die Krim nicht seit Katharina der Großen russisches Gebiet? Seit 1774 wurde die Krim vom Osmanischen Reich unabhängig und zunehmend vom Russischen Reich abhängig, bis Katharina II die Krim am 8. April 1783, nachdem sie unter Grigori Potjomkin von Russland annektiert worden war, „von nun an und für alle Zeiten" als russisch deklarierte. Erst nachdem der Ukrainer Nikita Chruschtschow sowjetischer Parteichef geworden war, der damals nicht wissen konnte, dass die UdSSR später auseinanderbrechen würde, ist die Krim 1954 an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angegliedert worden. Ist nicht auf der Krim die russische Schwarzmeerflotte stationiert?

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Der Wandel der Geschlechterrollen in den Medien

Dr. Astrid Nelke  |  11.02.2014

Die Vermischung medialer und sozialer Kommunikation als wichtige Komponente der Identitätsentwicklung und –sicherung gilt heute als unumstritten. Damit kommt den Medien die Rolle als „Mitgestalter“ der Gesellschaft zu (Jäckel et al. 2009:7). Auf dieser Grundlage erscheint es interessant, wie Geschlechterrollen in den Medien dargestellt werden und welche Veränderungen es hier in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat.

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Chancen für Grauköpfe

Rainer Nahrendorf  |  05.02.2014

Der beim zweiten Demografiegipfel im März 2013 angekündigte „Unternehmensservice Demografie“ lässt auf sich warten. Aber auch ohne den Service rüsten sich immer mehr Betriebe mit Altersstrukturanalysen, betrieblicher Gesundheitsförderung, alternsgerechten Arbeitsplätzen und entlastenden Arbeitszeiten für die alternden Belegschaften. Nach zögerlichem Start verleihen mehrere Demografieverträge dem Anpassungsprozess Schubkraft.

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Mit Compliance ist alles geregelt - oder?

Ulf D. Posé  |  03.01.2014

Die Skandale in der Wirtschaft, die Sicherheits-Pannen in den USA haben uns Compliance beschert. Unter Compliance verstehen Unternehmen, dass sich Beschäftigte an Richtlinien und Vorschriften halten. Das klingt banal. Aber das Thema wird immer wichtiger, weil Behörden, Börsenaufsicht und Öffentlichkeit wachsenden Wert darauf legen, dass sich Firmen an Regeln halten. Schmieren Beschäftigte etwa Kunden, damit der Betrieb Aufträge bekommt, leidet nicht nur das Image. Auch saftige Strafen werden fällig, schlimmstenfalls droht das Aus.

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Jahresende - die Zeit für Rückblicke und Versuche, es in Zukunft vernünftiger zu machen

Heinz J. Fritz  |  31.12.2013

Monatelang wird über einen Mindestlohn von € 8,50 gestritten, gleichzeitig werden für andere Länder 100 Milliarden als Rettungsschirm zugesagt. Mit 100 Milliarden könnte man 5 Millionen Bürgern 10 Jahre lang für €10.- Lohn Arbeit geben – und es gibt genug zu tun! Die Zinsen gehen in den Keller. Geld, das man sich hart erarbeitet hat und für später gedacht ist, verliert immer schneller seinen Wert. Es gibt billige Kredite, die man aber kaum bekommen kann, wenn man sie dringend braucht.

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